Frust im VIP-Block: Prinz William und George erleben bei Aston Villa in Barcelona ein Debakel

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Prinz William und Prinz George
Prinz William und Prinz George im Stadion. © IMAGO/Shutterstock

Die beiden verfolgen während der Halbjahresferien des 13-Jährigen am Eton College das Champions-League-Duell.

Der Prinz von Wales hat Prinz George mitgenommen, um in Barcelona seinen geliebten Verein Aston Villa gegen die Mannschaft der spanischen Stadt spielen zu sehen. Die beiden verfolgten das Champions-League-Duell aus einer VIP-Loge im Stadion Spotify Camp Nou. Beide hofften, dass Villa seine Siegesserie fortsetzen könnte: Der Verein gehörte zu den fünf Mannschaften, die alle drei ihrer ersten Spiele in der Ligaphase gewonnen hatten.

Der 13-jährige Prinz George hat am Eton College, wo er seit Kurzem zur Schule geht, gerade „Long Leave“, also Halbjahresferien. Er hat die Liebe seines Vaters zu Aston Villa geerbt und begleitet ihn zunehmend auf die Tribüne, um wichtige Spiele zu verfolgen.

Vor dem Spiel am Dienstag überreichte Joan Laporta, der Präsident des spanischen Vereins, Prinz William und Prinz George Trikots des FC Barcelona. Die beiden mussten mitansehen, wie die Partie schlecht für Villa begann: Lamine Yamal brachte die Gastgeber in der siebten Minute mit 1:0 in Führung.

Enttäuschung auf der Tribüne

Raphinha erhöhte nach 52 Minuten die Führung, bevor er in der 64. Minute mit seinem zweiten Tor des Abends das 3:0 erzielte. Der Prinz und sein Vater wirkten auf der Tribüne angesichts des Spielverlaufs sichtlich frustriert. Im April vergangenen Jahres waren die beiden fotografiert worden, als sie beim Champions-League-Viertelfinalspiel gegen Paris Saint-Germain eine Achterbahnfahrt der Gefühle erlebten.

Beide reckten vor Freude die Fäuste in die Luft und umarmten einander, als ihre Mannschaft früh in Führung ging. Doch ihre Freude schlug in Enttäuschung um, als Villa mit 1:3 verlor. Der Prinz von Wales, der Schirmherr des englischen Fußballverbands Football Association ist, sprach damals darüber, wie sehr er sich freue, dass sein älterer Sohn „einen Abend auswärts bei einem großen europäischen Wettbewerb erleben“ könne.

Gemeinsame Fußballerlebnisse und königliche Pflichten

Er fügte hinzu: „Ich denke, es ist wirklich wichtig, solche Erinnerungen zu schaffen, und ihn heute Abend mitzunehmen, bedeutet mir sehr viel.“ Während der Thronfolger den Jugendlichen allmählich an königliche Pflichten heranführt, ist es ihm gelegentlich gelungen, die Arbeit mit ihrer Liebe zum Fußball zu verbinden. Im Mai 2024 sahen die beiden in Wembley das FA-Cup-Finale zwischen Manchester United und Manchester City, bevor sie gemeinsam den Spielern die Hände schüttelten und Medaillen überreichten.

Der Prinz von Wales räumte kürzlich ein, dass er sich gerne unbemerkt in Fanforen von Aston Villa umsehe und dort anonym Beiträge über seine Mannschaft veröffentliche. Im Mai war er in Istanbul, um mitzuerleben, wie Villa Freiburg im Finale der Europa League mit 3:0 besiegte. (Dieser Artikel von Victoria Ward entstand in Kooperation mit telegraph.co.uk)