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Prinzessin Claire von Luxemburg: Alles zu ihrer Herkunft, ihrer Familie und ihrer Ehe

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Im Jahr 2013 heiratete Claire in die großherzogliche Familie ein. Mit Félix von Luxemburg hat sie die gemeinsamen Kinder Amalia und Liam. Öffentlich zeigt sie sich selten.

Luxemburg – Claire Margareta Lademacher kam am 21. März 1985 als zweites Kind ihrer Eltern Gabriele und Hartmut Lademacher zur Welt. Die in Filderstadt geborene spätere Prinzessin von Luxemburg wuchs mit ihrem älteren Bruder in äußerst wohlhabenden Verhältnissen auf. Ihr Vater Hartmut Lademacher hatte durch die Gründung des Softwareunternehmens LHS und geschickte Investitionen ein millionenschweres Vermögen erwirtschaftet.

Prinzessin Claire von Luxemburg: Ihre Schulzeit und Ausbildung

Ihre Schulzeit verbrachte sie in Atlanta, Frankfurt und im Schweizer Eliteinternat Beau Soleil, das sie im Jahr 2003 mit einem ausgezeichneten Abitur abschloss. Es folgte ein Studium der internationalen Kommunikation in Paris. Erste Berufserfahrung im Verlagswesen und Projektmanagement sammelte sie in München, New York und Berlin. Ab 2011 studierte sie Bioethik an der Universität von Rom – Abschluss: summa cum laude. Zu den weiteren Stufen auf ihrer Karriereleiter zählen ein Doktortitel und ein Lehrstuhl für Bioethik und Menschenrechte für die UNESCO. Claire von Luxemburg spricht fließend Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch. In ihrer Freizeit tanzt sie leidenschaftlich gern, gilt als sportlich und sehr naturverbunden. Ansonsten ist wenig bekannt über ihr Privatleben.

Prinzessin Claire von Luxemburg: Ihr Leben als Ehefrau und Mutter

Ihrem zukünftigen Ehemann Félix von Luxemburg war Claire zum ersten Mal im Internat Beau Soleil begegnet. Beide machten dort im selben Jahr ihr Abitur. Die genauen Umstände ihrer Liebesgeschichte bleiben ein wohl gehütetes Geheimnis. Nachdem der Hof die Verlobung von Félix und Claire offiziell bekannt gegeben hatte, folgte am 17. September 2013 die standesamtliche Hochzeit. Gefeiert wurde im kleinen Kreis in der Villa Rothschild in Königstein.

Prinzessin Claire von Luxemburg wurde 2016 zum zweiten Mal Mutter
Prinzessin Claire von Luxemburg wurde 2016 zum zweiten Mal Mutter © Grand-Ducal Court/ S.A.R. La Gra / dpa 

Die kirchliche Hochzeit feierte das Paar am 21. September 2013 gemeinsam mit rund 400 geladenen Gästen in Frankreich. Seit ihrem Eintritt in die großherzogliche Familie trägt Claire den Titel Königliche Hoheit Prinzessin Claire von Luxemburg, Prinzessin von Nassau. Am 15. Juni 2014 erblickte Tochter Amalia Gabriela Maria Teresa das Licht der Welt, am 28. November 2016 folgte Sohn Liam Henri Hartmut. Das Prinzenpaar lebt zurückgezogen und wünscht sich für seine Kinder ein Leben frei von Zwang und höfischem Protokoll. Dennoch belegen Claires Ehemann und die beiden Kinder Rang drei bis fünf (Stand 2021) der luxemburgischen Thronfolge:

Auf ihrem Instagram-Account gewährt die Prinzessin private Einblicke in ihr Leben mit Ehemann Félix und den beiden Kindern.

Prinzessin Claire von Luxemburg: Spagat zwischen Job und Familie

Nach der Hochzeit verlegte das Paar seinen Hauptwohnsitz in die französische Provence. Claires Vater Hartmut Lademacher hatte dort im Jahr 1998 das Weingut Chateau Les Crostes erworben, das das Paar nun selbst führt. Dort produzieren sie preisgekrönte Qualitätsweine und Olivenöl. Im Jahr 2016 gründete die Schwiegertochter von Großherzog Henri gemeinsam mit ihrem Mann das Online-Unternehmen Young Empire, das Bekleidung für Kinder vertreibt. Zu den Aufgaben ihrer akademischen Tätigkeit zählen Gastvorträge und die Teilnahme an Konferenzen und Diskussionsgruppen.

In der Öffentlichkeit zeigt sich Claire von Luxemburg nur zu offiziellen Anlässen wie dem Nationalfeiertag oder wichtigen Familientreffen. Als Schirmherrin engagiert sie sich für den Verein Luxembourg Transplant asbl, weitere Repräsentationspflichten übernimmt sie nicht. Laut großherzoglichem Hof lebt die Familie auch über längere Zeiträume in Deutschland.

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