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Charlène und Albert von Monaco: Wiederholt sich ein historisches Ehe-Drama?

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Von: Eva-Maria Moosmüller

Um die Ehe von Charlène und Albert soll es seit Jahren schlecht stehen. Wirft man einen Blick auf die Geschichte der Grimaldis, entdeckt man Parallelen zu einem ähnlich tragischen Fall.

Monaco – Noch immer ist Charlène von Monaco (44) nicht zu ihrer Familie in den Fürstenpalast zurückgekehrt, sondern wird weiter in einer Einrichtung in der Schweiz behandelt. Laut den letzten offiziellen Informationen könnte ihre Genesung „noch Monate dauern“. Die Ehe zwischen der Fürstin und ihrem Ehemann Albert II. (63) ist derweil nach wie vor Mittelpunkt zahlreicher Spekulationen. Dabei tauchen Parallelen zu einem Namensvetter und Vorfahren des Regenten auf. 

Charlène und Albert von Monaco: Wiederholt sich ein historisches Ehe-Drama?

Zahlreiche Monegassen, Royal-Fans und Palast-Insider sind sich sicher: Die Beziehung von Charlène und Albert existiert nur noch auf dem Papier. Seit Jahren soll die Fürstin an der Seite des Regenten zutiefst unzufrieden sein, die Flitterwochen soll das Paar bereits in getrennten Hotels verbracht haben. Sogar vom sogenannten „Fluch von Monaco“ ist die Rede, laut dem die beiden nach einer alten Legende angeblich regelrecht zum Unglück verdammt seien.

Ein Blick in die Historie der Grimaldis befeuert die Spekulationen weiter. Ausgerechnet das Beziehungsleben des Namensvetters des Fürsten, Albert I. von Monaco (73, † 1922), weist einige Parallelen zu der aktuellen Situation auf.

Fürstin Charlène und Fürst Albert von Monaco stehen nebeneinander, sie liest in einem roten Buch (Symbolbild).
Wann wird Charlène an die Seite ihres Ehemannes zurückkehren? (Symbolbild) © Valery Hache/dpa

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Charlène und Albert von Monaco: Unglücklich und entfremdet?

Albert I., der 1889 den Thron bestieg, trat im selben Jahr mit der deutlich jüngeren Alice Heine (67, † 1925) vor den Altar. Bevor er und die US-Amerikanerin sich das Jawort gaben, waren sie schon einige Jahre liiert und wirkten zunächst auch schwer verliebt ineinander – ähnlich wie Albert II. und Charlène zu Beginn ihrer Beziehung.

Alice soll es jedoch schwergefallen sein, sich am Hofe einzuleben. Trost habe sich laut dem Magazin Tatler in der Londoner High Society gesucht. Mit ihrem Ehemann habe sie nur noch wenig verbunden, gemeinsame Interessen gab es offenbar kaum. Auch Charlène soll im Fürstenpalast nie richtig angekommen sein und das Leben dort wie in einem goldenen Käfig empfunden haben. Sie wirkte zudem mit der Zeit immer nachdenklicher und melancholischer.

Fürst Albert und Fürstin Charlène sitzen während ihrer Trauung nebeneinander und schauen ernst (Symbolbild).
Fürst Albert und Fürstin Charlène sollen in ihrer Ehe angeblich seit Jahren unglücklich sein (Symbolbild). © Bruno Bebert/dpa

Ab 1902 gingen Albert I. und seine Ehefrau schließlich getrennte Wege und traten nicht mehr gemeinsam in Erscheinung. Alice zog nach London. Die beiden blieben aber weiter verheiratet. Die derzeitige Fürstin wurde seit rund einem Jahr nicht mehr bei offiziellen Auftritten an der Seite des Regenten gesehen. Nach ihrer Rückkehr aus Südafrika verabschiedete sich Charlène direkt in die Schweiz. Wiederholt sich hier womöglich nun einmal mehr die Geschichte?

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