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Charlène von Monaco: Total verändert in neuem Instagram-Post

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Von: Annemarie Göbbel

Fürstin Charlène zeigt sich bei Instagram von einer ganz neuen Seite. Mit neuer Frisur und einem zauberhaften Lächeln überrascht sie ihre Fans mit einem persönlichen Moment.

Monaco – Ein neues Bild des monegassischen Palastes zeigt Fürstin Charlène (43) bei einer selten gesehenen Tätigkeit. Die schöne Landesfürstin trägt dabei eine neue Frisur und zeigt endlich wieder ein entspanntes Lächeln auf den Lippen. So hat man Charlène schon lang nicht gesehen. Im schwarzen schlichten Pulli sitzt die gebürtige Südafrikanerin daheim am Tisch, einen Rosenkranz um den Hals, vor sich aufgeschlagen, ein Buch. Fürstin Charlène im Natural-Look liest in der Bibel.

Charlène von Monaco: Total verändert in neuem Instagram-Post

„God bless“ steht schlicht beim Posting. Dahinter ein schwarzes Herz. Viele Fans finden das Bild wunderschön, es hagelt Kommentare von „So schön, Sie wieder lächeln zu sehen“ und „Sie sehen viel besser aus“ sowie „Schön Sie zu sehen“. Auch der Segenswunsch wird vielfach erwidert. In Südafrika ist Sonntag. 

Das Fürstenpaar von Monaco steht links und rechts neben Papst Franziskus. Die Fürstin trägt weiß, Albert einen schwarzen Anzug.
Privataudienz des Fürstenpaares bei Papst Franziskus im Vatikan. © Filippo Monteforte/dpa

Die Ehefrau von Prinz Albert (63) findet Halt im Glauben, denn sie vermisst ihre beiden Kinder Jacques (6) und Gabriella (6) und ihre Sehnsucht nach dem gemeinsamen Familienleben wächst. Das Herz der Zwillingsmutter ist schwer, denn es ist schon ein halbes Jahr her, dass Charlène zum letzten Mal den malerischen Inselstaat an der Côte d‘Azur gesehen hat. Doch eine langwierige HNO-Erkrankung lässt sie immer noch nicht reisen.

Viele Events haben ohne sie stattgefunden, bei denen sie sicher gerne an der Seite ihres Mannes geglänzt hätte, doch stattdessen hört sie nur die Berichte und sieht Albert auf dem roten Teppich neben seiner Schwester Prinzessin Caroline (64) und Ehrengästen wie Sharon Stone (63), die das monegassische Staatsoberhaupt etwa zur Vorpremiere des neuen Bond-Films begleiten. 

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Charlène von Monaco: Konvertierte ein Jahr vor der Heirat mit Fürst Albert

Doch die Fürstin hält sich tapfer und beschäftigt sich mit Spendenaufrufen für ihre Stiftung oder die Nashörner Südafrikas, die ihr sehr am Herzen liegen und für die sie mit kohlschwarz umrandeten Augen in radikalen Posen um Aufmerksamkeit und Spenden ringt.

Auch der Glaube ist kein neuer Impuls im Leben der früheren Olympia-Schwimmerin. Sie ist protestantisch aufgewachsen, konvertierte im April 2011 zum katholischen Glauben, um etwa ein Jahr später Fürst Albert heiraten zu können.

Charlène von Monaco: Sie besitzt ein besonderes Privileg

Die wenigsten wissen um die engen Verbindungen und Ähnlichkeiten des zweitkleinsten Staates der Welt zum Vatikan. Doch seit Fürst Rainier III. auf sein Recht der Bischofsernennung verzichtete, erhob Papst Johannes Paul II. den Bischofssitz von Monaco in den Rang eines Erzbischofssitzes. 

Fürstin Charlène im dunkelblauen Galaoutfit auf dem Weg zu einer Gala (Symbolbild)
Fürstin Charlène beschäftigt sich in Südafrika auch mit dem Glauben(Symbolbild). © Imago

Als für das Fürstenpaar am 18. Januar 2016 beim meist jährlichen Vatikan-Besuch auch eine private Audienz bei Papst Franziskus auf dem Programm stand, trug Charlène von Kopf bis Fuß weiß. Die Fürstin ist eine von nur sieben auserwählten Personen, die nicht in Schwarz vor dem Kirchenoberhaupt erscheinen müssen. Sie besitzt das sogenannte „privilége du blanc“ oder „privilegio del bianco“. Diese Ehre wird nur erlauchten katholischen Prinzessinnen und Königinnen zuteil und tritt bei wichtigen Terminen wie Privataudienzen, Heiligsprechungen oder speziellen Messen in Kraft.

Charlène von Monaco: Das Motto der Grimaldis lautet „Mit Gottes Hilfe“

Die Monegassen sind stolz auf den konfessionellen Charakter ihres Staates, der über verschiedene Abkommen hinausgeht. So gibt es etwa Religionsunterricht an privaten wie auch an öffentlichen Schulen des Fürstentums. Die Tatsache, dass der Katholizismus als solcher in der monegassischen Verfassung verankert ist, ist neben der Republik Malta einzigartig in der Welt.

Die Fürstenfamilie war ein regelmäßiger Gast der Päpste: Rainier III. und Gracia Patricia wurden 1957 von Pius XII., 1959 von Johannes XXIII. und 1974 von Paul VI. im Vatikan empfangen. Im Jahr 2005 hatte der junge Fürst Albert II. bei der Beerdigung von Johannes Paul II. seinen ersten öffentlichen Auftritt in seiner neuen Rolle.

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