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Das Brautkleid von Charlène von Monaco: Atemberaubende Armani-Kreation

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Charlène und Albert von Monaco bei ihrer Hochzeit am 02.07.2011.
Charlène und Albert von Monaco gaben sich 2011 das Jawort. © Benoit Tessier/dpa

Fürstin Charlène von Monaco gilt als Stilikone. Auch bei der Wahl ihres Hochzeitskleides zeigte sie ihren exzellenten Geschmack.

Monaco – Am 2. Juli 2011 fand im Fürstentum Monaco die prunkvolle kirchliche Hochzeit von Fürst Albert II. und Charlene Wittstock statt. Die Braut trug ein aufsehenerregendes Hochzeitskleid, das sie zum strahlenden Mittelpunkt der Zeremonie machte. Die von Armani gefertigte Robe wurde von den internationalen Medien sehr positiv kommentiert.

Das Brautkleid von Fürstin Charlène: Der Designer

Fürstin Charlène entschied sich für ein Brautkleid des italienischen Modelabels Armani. Sie schätzt den Modeschöpfer Giorgio Armani schon immer sehr und trug bereits vor ihrer Hochzeit oft seine Kreationen. Das Hochzeitskleid von Charlène stammt aus der exquisiten Armani Privé-Kollektion. Dabei handelte es sich nicht um ein Modell von der Stange, sondern es wurde als Haute-Couture-Kleid für die Fürstin maßgeschneidert, um einen perfekten Sitz zu gewährleisten.

Das Brautkleid von Fürstin Charlène: Stil und Schnitt

Fürstin Charlène ist sehr groß und hat lange Beine, schmale Hüften und eine zierliche Taille. Als ehemalige Leistungsschwimmerin besitzt sie eine ausgesprochen sportliche Figur mit ausgeprägter Schulterpartie und definierten Oberarmen. Sie trägt bevorzugt Kleider und Roben, die als schulterfreie Modelle diese Vorzüge betonen.

Auch ihr Brautkleid folgte diesem Grundsatz, indem es die Schulterpartie in den Mittelpunkt stellte: Die bodenlange Robe war schulterfrei, wobei ein asymmetrisch gestalteter Umschlag den oberen Abschluss bildete und ähnlich einem Carmen-Volant über den Oberarmen verlief. Durch eine leichte Taillierung und eine angedeutete Ausstellung des Rockteils hob das Hochzeitskleid die harmonischen Proportionen von Charlènes Figur hervor.

Das Brautkleid von Fürstin Charlène: Material und Farbe

Das Brautkleid von Fürstin Charlène bestand aus reiner Seide. Es war in einem gedeckten Weiß gehalten und schmeichelte dem leicht gebräunten Teint der Blondine. Opulente Stickereien mit Glitzersteinen und winzigen Perlen erhöhten den Glamour-Faktor des Hochzeitskleides: Insgesamt waren in rund 2.500 Arbeitsstunden 30.000 Perlen und 40.000 Swarovski-Steine per Hand aufgestickt worden. Die Stickereien hatten die Form von schlanken Blumenranken, die sich wie Ornamente von oben nach unten über die Mitte der Kreation erstreckten.

Fürstin Charlène von Monaco wird von ihrem Vater zum Altar geführt.
Charlènes Schleppe war sogar länger als die von Herzogin Kate. © Michel Spingler/dpa

Das Brautkleid von Fürstin Charlène: Die Schleppe und der Schleier

Mit einer Schleppe von zwölf Metern Länge übertrumpfte Fürstin Charlène viele andere royale Bräute. So war beispielsweise die Schleppe des Brautkleides von Herzogin Kate bei ihrer Hochzeit mit Prinz William wesentlich kürzer. Adelsexperten sehen in der langen Schleppe einen Ausdruck ihres hohen Rangs: Durch die Hochzeit mit Albert von Monaco wurde sie sofort zur Fürstin. Wie das Brautkleid bestand die Schleppe aus Seide und hatte den gleichen Farbton.

Fürstin Charlène trug darüber hinaus einen Schleier aus zartem, transparentem Tüll, der ihr Gesicht komplett verdeckte. Erst nachdem sie und Albert sich das Ja-Wort gegeben und die Eheringe getauscht hatten, wurde er gelüftet.

Das Brautkleid von Fürstin Charlène: Hochzeitskleid Nummer zwei

Für die Hochzeitsfeier am Abend zog sich Charlène von Monaco um. Erneut fiel ihre Wahl auf ein Modell von Armani. Das ärmellose zweite Brautkleid in strahlendem Weiß fiel vor allem durch sein extravagantes Rockteil auf: Es bestand aus mehreren, übereinander angeordneten, nach unten aufspringenden Volants, die an Blütenblätter erinnerten.

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