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Fürstin Charlène von Monaco: Die Frau an der Seite von Fürst Albert II.

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Von: Larissa Glunz

Von der Profi-Schwimmerin zur Landesmutter: Die Südafrikanerin Charlene Wittstock ist heute Fürstin von Monaco, liebende Ehefrau und zieht zwei Kinder groß.

Monaco – Fürstin Charlène von Monaco erblickte 1978 als Charlene Lynette Wittstock im heutigen Simbabwe das Licht der Welt. Noch im Kindesalter zog sie mit ihrer Familie nach Südafrika, wo sie ihre Schwimmkarriere begann. Bereits 1996 holte Charlene für die in Durban ansässigen Seagulls den ersten Platz bei den südafrikanischen Schwimm-Meisterschaften. In den Folgejahren konnte die Profisportlerin zahlreiche Medaillen einfahren, außerdem nahm sie an den Olympischen Sommerspielen in Sydney teil.

2000 lernte sie ihren späteren Ehemann Albert von Monaco kennen. Ab 2006 zeigte sich die Sportlerin an Alberts Seite, der monegassische Palast dementierte jedoch lange eine Verlobung. 2011 gaben sich Charlene und Albert, der inzwischen die Rolle des Fürsten übernommen hatte, das Ja-Wort. 2014 kamen die gemeinsamen Zwillinge Gabriella und Jacques zur Welt.

Fürstin Charlène von Monaco: Ihre Kindheit und die Anfänge im Schwimmsport

Fürstin Charlène von Monaco wurde am 25. Januar 1978 als Charlene Lynette Wittstock im heutigen Simbabwe geboren. Sie ist die Tochter der Schwimmlehrerin Lynette Humberstone und des Geschäftsmannes Michael Kenneth Wittstock. Ihre Vorfahren stammen teilweise aus der Uckermark. Charlene wuchs mit zwei jüngeren Brüdern im südafrikanischen Benoni östlich von Johannesburg auf.

Bereits im Kindesalter entdeckte man ihr Talent für den Schwimmsport, durch die Erfahrungen ihrer Mutter wurde die kleine Charlene schon früh gefördert. Im Teenageralter zog die Nachwuchssportlerin nach Durban um, wo bessere Trainingsbedingungen herrschten als an ihrem bisherigen Wohnort. Dort ging sie für die Seagulls an den Start, für die sie 1996 bei den südafrikanischen Schwimm-Meisterschaften den ersten Platz holte.

Fürstin Charlène von Monaco und Fürst Albert II. von Monaco winken dem Volk zu
Bei Auftritten zeigt sich Charlène von Monaco nicht nur mit ihrem Ehemann Fürst Albert II., die Fürstin überrascht auch gerne mit neuer Frisur. © dpa/Sebastien Nogier

Fürstin Charlène von Monaco: Ihre erfolgreiche Sportlerkarriere

1999 konnte Charlene Wittstock bei den All Africa Games den wichtigsten Erfolg ihrer Karriere einfahren: Sie holte für die Seagulls die Goldmedaille über 100 Meter Rücken und 100 Meter Freistil. Ein Jahr später wechselte Charlene zum Tuks Swimming Club. 2000 trat sie für die südafrikanische Nationalmannschaft an: Bei den Olympischen Sommerspielen in Sydney landete sie in der 4 x 100 Meter-Staffel mit ihren Teamkollegen auf dem fünften Platz. Im selben Jahr nahm Charlene am Schwimm-Event Mare Nostrum in Monaco teil. Dort traf sie auf ihren späteren Ehemann, den damaligen Erbprinzen Albert von Monaco.

Beim FINA-Schwimm-Weltcup 2001/2002 gewann die Südafrikanerin auf den Strecken 50 und 100 Meter Freistil, mit der 4 x 100 Meter-Lagenstaffel konnte sie sich den Titel sichern. Mit denselben Teamkollegen gewann sie außerdem die Silbermedaille bei den Commonwealth Games 2002. 2005 zog Wittstock wieder in die Nähe von Durban, um sich vom Profi-Coach Brannislav Ivkovic trainieren zu lassen. 2007 wurde sie erneut südafrikanische Meisterin auf der Strecke 50 Meter Rücken.

Ein Jahr später plante die damals 30-Jährige eine erneute Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen, die 2008 im chinesischen Peking stattfanden. Aufgrund anhaltender Schulterprobleme musste sie ihre Teilnahme jedoch absagen, woraufhin sie ihre Profi-Karriere im Jahr 2007 offiziell beendete.

Fürstin Charlène von Monaco: Ihr Leben an der Seite von Fürst Albert II.

Im Jahr 2000 lernte Charlene Wittstock den damaligen Erbprinzen Albert von Monaco am Rande eines Schwimmwettkampfes kennen. Einige Zeit wurde über die Beziehung zwischen der Südafrikanerin und dem europäischen Adeligen nichts berichtet, 2006 begleitete sie Albert dann zur Eröffnungszeremonie der Olympischen Winterspiele. Auch beim Formel-1-Rennen Großer Preis von Monaco war Charlene an der Seite des inzwischen zum Fürsten avancierten sportbegeisterten Adeligen zu sehen.

Im Mai 2007 verlegte sie ihren Wohnsitz nach Monaco – noch ließ der Palast jedoch nichts über eine Verlobung verlauten. In den Folgejahren begleitete die ehemalige Profisportlerin das monegassische Staatsoberhaupt zu zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen, darunter sowohl der traditionelle Rosenball als auch die Hochzeit von Prinzessin Victoria von Schweden.

2010 wurde dann endlich die Verlobung des Paares bekannt gegeben. Damit Charlene und Albert sich das Ja-Wort geben konnten, musste sie zunächst zum katholischen Glauben konvertieren. Die standesamtliche Hochzeit fand am 1. Juli 2011 im Fürstenpalast statt, die kirchliche Trauung einen Tag später. Im Mai 2014 wurde die Schwangerschaft der Fürstin bekannt gegeben. Die Zwillinge Gabriella und Jacques kamen am 10. Dezember 2014 zur Welt. Als Landesmutter widmet sich Charlène, die ihren Vornamen seit der Eheschließung in französischer Schreibweise präsentiert, vorwiegend sozialen Projekten.

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