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Fürstin Charlène von Monaco: Neuer Film wirft neue Fragen auf

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Von: Annemarie Göbbel

Nach dem Liebesvideo zum 10. Hochzeitstag folgt nun ein weiterer Clip. Was mit einer Kuss-Szene beginnt, endet in einem Spendenaufruf und hinterlässt viele Fragezeichen.

Monaco – Schon im Vorfeld des anstehenden zehnten Hochzeitstages hatte die Fürstin Charlène (43), die seit Januar ununterbrochen in Südafrika weilt, professionell gemachte Videos von sich und dem Fürsten bei Instagram gepostet.

Fürstin Charlène von Monaco: Neues Video wirft neue Fragen auf

In dem Film erklärte sie ihre Liebe und Dankbarkeit für ihre Zwillinge Prinzessin Gabriella (6) und Erbprinz Jacques. Zu sehen war die Zeitspanne, als Charlène Fürst Albert II. von Monaco (63) als Schwimmerin kennengelernt hatte, bis zur Hochzeit und der Geburt der beiden Kinder. Gleichzeitig teilte Charlène in rührenden Worten mit, dass sie leider nicht bei Albert und den Kindern sein könne und betonte, welche Stütze Albert ihr sei und wie sehr sie ihn und ihre Kinder vermisse. So weit, so seltsam.

Fürstin Charlène und Fürst Albert II. von Monaco stehen mit Mundschutz am Start der ersten Etappe der 107. Tour de France 2020.
Fürstin Charlène und Fürst Albert II. teilen Liebesvideos, bleiben sich aber weiter fern (Symbolbild). © David Stockman/dpa

Noch mehr Fragezeichen hinterlässt das neue Video bei Instagram. Es zeigt die standesamtliche Trauung des Fürstenpaares und den markanten Kuss, der deshalb so berühmt ist, weil er so untypisch für ein glückliches Hochzeitspaar ist. In der Presse wurde er oft als leidenschaftslos beschrieben. Warum also diese angespannte Situation in den Mittelpunkt eines Clips stellen?

Fürstin Charlène von Monaco: Der Clip weckt unschöne Erinnerungen

Der Kuss hatte bei der Eheschließung im Jahr 2011 die Gerüchte befeuert, die Ehe sei arrangiert, Fürstin Charlène sei nach Südafrika geflüchtet, als sie von dem dritten unehelichen Kind Fürst Alberts und seiner Untreue erfahren habe. Weiter hieß es, sie hätte sich auf einen Deal eingelassen, der besage, sie müsse Monaco nur einen Erben schenken, dann könne sie mit einer stattlichen Scheidungssumme im Gepäck gehen, wohin sie wolle.

Ungeklärt auch bis heute warum Charlène an der Seite ihres frisch angetrauten Ehemannes Fürst Albert II. an ihrem Hochzeitstag im weißen Brautkleid plötzlich im Beisein der Kameras in Tränen ausbrach. Auf Celluloid gebannt ist die lieblos wirkende Reaktion des Fürsten, die Charlène wohl eher zur Räson bringen sollte als Trösten konnten.

Fürstin Charlène von Monaco: Ihr Engagement ist stärker denn je

Das alles ruft der jetzt im Video gezeigte Kuss förmlich in Erinnerung. Die Wahlmonegassin begleitet ihn mit ihren eingesprochenen Worten und bedankt sich für die „Liebe und Unterstützung und für die Großzügigkeit, die wir in diesem Jahrzehnt unserer Ehe erhalten haben“.

Dadurch seien sie in der Lage, die Arbeit durch ihre Stiftungen fortzusetzen. Weiter dankt sie für die Jubiläumsgeschenke, die Großzügigkeit und das entgegengebrachte Vertrauen. „Mit all unserer Liebe und Respekt Merci. Es folgt der Spendenaufruf, der im Zeitraffer die Arbeit ihrer Foundations zeigt. Über 100.000 Fans haben das Video gesehen.

Um die Stiftung muss man sich vermutlich also keine Sorgen machen, für ihre unermüdliche Charity-Arbeit gebührt ihnen jedes Lob. Aber was ist mit der Ehe des Fürstenpaares los? Ist es wirklich der im offiziellen Statement genannte komplizierte Hals-Nasen-Ohren-Infekt, der die Fürstin an der Rückkehr nach Monaco hindert? Auch der Besuch ihrer Familie in Südafrika im letzten Monat konnte sie offenbar nicht umstimmen.

Dass Charlène einen starken emotionalen Heimatbezug hat, ihre Freunde vermisst und mehr Freiheiten hat, als auf dem Präsentierteller in Monaco ist klar. Dafür eine Familie im Stich zu lassen, mag man sich kaum vorstellen.

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