1. 24royal
  2. Monaco

Prinzessin Caroline von Hannover: Alle Infos über die Schwester von Fürst Albert II.

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Larissa Glunz

Mit tragischen Schicksalsschlägen und skandalösen Ehen sorgte sie für Schlagzeilen: Prinzessin Caroline von Hannovers Weg zum privaten Glück war nicht immer leicht.

Monaco – Prinzessin Caroline von Monaco erblickte 1957 in der Hauptstadt ihres Heimatlandes das Licht der Welt. Sie ist die erstgeborene Tochter des damaligen Staatsoberhauptes des kleinen Landes, Fürst Rainier III. sowie dessen Ehefrau, der ehemaligen Hollywoodschauspielerin Grace Kelly.

Carolines Kindheit und Jugend schien zunächst unbeschwert: Nach ihrem Abschluss besuchte sie die Pariser Elite-Universität Sorbonne, 1978 folgte ihre erste Hochzeit mit dem Finanzmakler Philippe Junot. Nur zwei Jahre später wurde die Ehe wieder geschieden. 1982 ereilte die junge Prinzessin dann gleich das nächste Unglück: Ihre Mutter Fürstin Gracia Patricia starb bei einem tragischen Autounfall. 1983 heiratete Caroline den Unternehmer Stefano Casiraghi, mit dem sie drei Kinder bekam. Er kam 1990 bei einem Bootsrennen ums Leben.

Prinzessin Caroline ging seitdem gegen die Boulevardpresse vor, die nicht genug vom Privatleben der dreifachen Mutter bekommen konnte. Mehrere Gerichtsurteile, die auch als Caroline-Urteile bekannt wurden, schränkten die Rechte der Presse von da an erheblich ein. 1999 heiratete Caroline Prinz Ernst August von Hannover, mit dem sie eine Tochter bekam.

Prinzessin Caroline von Hannover: Aufgewachsen zwischen Monaco und den USA

Prinzessin Caroline von Hannover kam am 23. Januar 1957 im Fürstenpalast des Zwergenstaates zur Welt. Sie ist das erste Kind von Fürst Rainier III. von Monaco und dessen Ehefrau Grace Kelly, die nach ihrer Hochzeit mit dem monegassischen Staatsoberhaupt den Namen Fürstin Gracia Patricia annahm.

Bis zur Geburt ihres Bruders Prinz Albert im März 1958 war Caroline Louise Marguerite Grimaldi, so ihr voller Name, die Erbprinzessin von Monaco. Da in der Thronfolge jedoch männliche Nachkommen bevorzugt werden, verdrängte Albert seine ältere Schwester auf Platz Zwei. 1965 wurde Prinzessin Stéphanie geboren. Ihre Jugend verbrachte Caroline nicht nur in Monaco, auch bei ihren amerikanischen Großeltern in Philadelphia wuchs sie auf.

Nach ihrem Schulabschluss im Jahr 1974 begann Caroline ihr Studium an der renommierten Pariser Universität Sorbonne. Dort erlangte sie ein Diplom in Philosophie, als Nebenfächer wählte sie Psychologie und Biologie. Prinzessin Caroline spricht fließend Französisch, Englisch, Deutsch, Spanisch und Italienisch.

Prinzessin Caroline von Hannover und Monaco laechelt
Prinzessin Caroline von Hannover wurde lange Zeit auf Schritt und Tritt von den Paparazzi verfolgt. © dpa/Christophe Karaba

Prinzessin Caroline von Hannover: Sie scheint vom Unglück verfolgt

Am 28. Juni 1978 gab Prinzessin Caroline von Hannover gegen den Willen ihrer Eltern dem 17 Jahre älteren Finanzmakler Philippe Junot das Ja-Wort. Die Ehe war jedoch nur von kurzer Dauer, im Oktober 1980 ließ sich das Paar wieder scheiden. Zwei Jahre später musste die Familie einen weiteren Schicksalsschlag verkraften. Carolines Mutter Fürstin Gracia Patricia verunglückte auf dem Weg nach Monaco bei einer Autofahrt und erlag im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen. Die europäische Boulevardpresse verfolgte die monegassischen Royals daraufhin auf Schritt und Tritt.

In dem italienischen Geschäftsmann Stefano Casiraghi schien Caroline 1983 endlich ihr Glück gefunden zu haben. Gemeinsam bekamen die beiden die Kinder Andrea, Charlotte und Pierre Casiraghi. Doch die Familienidylle war nur von kurzer Dauer: Am 3. Oktober 1990 starb Stefano nach einem Unfall bei der Weltmeisterschaft der Offshore-Bootsrennen.

Prinzessin Caroline von Hannover: Ihr Kampf gegen die Presse

Spätestens nach dem Tod ihres Ehemannes wurde Prinzessin Caroline von Hannover von der europäischen Boulevardpresse nahezu ständig belagert. Ab Anfang der 1990er Jahre entschloss sich Caroline dazu, die Eingriffe in ihre Privatsphäre nicht länger einfach so hinzunehmen. Sie begann – zunächst nur in Deutschland – gerichtlich gegen die Veröffentlichung privater Fotos von sich, ihrem damaligen Lebensgefährten und ihren Kindern vorzugehen. Die Klagen schafften es zum Bundesgerichtshof, zum Bundesverfassungsgericht und teilweise sogar bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Die zumeist als Caroline-Urteile bezeichneten Entscheidungen hatten erhebliche Einschränkungen für die europäischen Paparazzi zur Folge und veränderten die Möglichkeiten der Berichterstattung nachhaltig.

In ihrem dritten Ehemann fand Prinzessin Caroline von Hannover dann schlussendlich einen Partner, der der Presse ebenso feindselig gegenüber steht wie sie selbst: Prinz Ernst August von Hannover, von den Medien aufgrund einiger Skandale wahlweise als „Prügelprinz“ oder „Pinkelprinz“ betitelt, und die monegassische Fürstentochter geben sich am 23. Januar 1999 das Ja-Wort. Im Juli desselben Jahres brachte Caroline die gemeinsame Tochter Alexandra von Hannover zur Welt.

Auch interessant