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König Willem-Alexander: Diese Begegnung geht ihm sichtlich nahe

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Von: Larissa Glunz

Ein bewegender Termin: Bei einem Auftritt in Amsterdam war König Willem-Alexander der Niederlande die tiefe Ergriffenheit deutlich anzusehen.

Amsterdam – König Willem-Alexander (54) enthüllte vor wenigen Wochen in der niederländischen Hauptstadt ein neues Denkmal, das Erinnerungen an ein dunkles Kapitel weckt. Ein Labyrinth aus Backsteinmauern steht seit Kurzem im jüdischen Viertel von Amsterdam.

König Willem-Alexander: Dieser Termin geht ihm sichtlich nahe

Das von König Willem-Alexander eingeweihte Mahnmal erinnert an die niederländischen Opfer, die den Holocaust nicht überlebt haben. Es besteht aus mehr als 102.000 Backsteinen, auf denen die Namen der Verstorbenen, ihr Geburtsdatum und ihr Alter zu lesen sind. Entworfen hat es der polnisch-amerikanische Architekt Daniel Libeskind (75). Vier große Buchstaben zieren die etwa zwei Meter hohen Wände, aus der Vogelperspektive bilden sie das hebräische Wort für „in memoriam“.

König Willem-Alexander blickt ernst zur Seite.
Das Denkmal für die Holocaust-Opfer hat König Willem-Alexander tief berührt. © Peter Dejong/dpa

Der Gatte von Königin Máxima (50) zeigte sich bei der Einweihung sichtlich bewegt, Willem-Alexander suchte den Austausch mit den Überlebenden und Angehörigen der von den Nationalsozialisten ermordeten Juden und Sinti und Roma. Ministerpräsident Mark Rutte (54) betonte in seiner Rede, wie wichtig es sei, die Erinnerung an die Opfer des Holocaust aufrechtzuerhalten: „Dieses Monument sagt: ‚Nein, wir vergessen euch nicht. Nein, wir lassen nicht zu, dass eure Namen ausgelöscht werden.“

König Willem-Alexander spricht vor dem Holocaust Namenmonument mit Überlebenden.
Nach der Einweihung des Mahnmals sprach Willem-Alexander mit den anwesenden Überlebenden und Angehörigen. © Imago

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König Willem-Alexander: Ein Denkmal gegen das Vergessen

In den letzten Jahren hatte das „Namenmonument“ im jüdischen Viertel einige Diskussionen ausgelöst. Jacques Grishaver, Vorsitzender des niederländischen Auschwitz-Komitees, hat sich seit 2006 für den Bau eingesetzt. Ursprünglich war eigentlich ein anderer Standort in Amsterdam geplant, die dortigen Anwohner wehrten sich jedoch lautstark gegen den Entwurf von Daniel Libeskind. 

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