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Königin Máximas Brautkleid: Alles zu Design und Stil der traumhaften Robe

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Máxima und Willem-Alexander bei ihrer Hochzeit
Am 2. Februar 2002 heirateten Máxima und Willem-Alexander in Amsterdam. © United Archives International/Imago

Die heutige Königin Máxima überraschte sowohl die Holländer als auch internationale Beobachter mit der Wahl ihres Brautkleids.

Amsterdam – Am 2. Februar 2002 heirateten die spätere Königin Máxima und der niederländische Kronprinz Willem-Alexander in der Nieuwe Kerk. Millionen Fernsehzuschauer auf der ganzen Welt verfolgten die Zeremonie und sahen die Braut in ihrem außergewöhnlichen Hochzeitskleid. Die gebürtige Argentinierin begeisterte ihren Bräutigam ebenso wie die geladenen Gäste und die Öffentlichkeit mit ihrem eleganten, sehr schlichten Brautkleid.

Königin Máximas Brautkleid: Der Designer

Máxima Zorreguieta Cerruti entschied sich bei der Wahl des Designers für Valentino. Er sollte ein Brautkleid für sie entwerfen, das zu einer Hochzeit in der kalten Jahreszeit passte. Paparazzi hatten einige Monate vor der Hochzeit die damalige Königin Beatrix und ihre künftige Schwiegertochter in der Nähe des Ateliers von Valentino in Rom gesichtet. Aus diesem Grund kamen in den niederländischen Medien frühzeitig Spekulationen um den Stil des Hochzeitskleides auf.

Valentino ist ein Label für italienische Luxus-Mode. Es wurde 1960 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Mailand. Valentinos Kreationen gelten als besonders glamourös und sind für ihre figurbetonten und femininen Schnitte bekannt. Valentino fertigte nicht nur für Máxima, sondern auch für verschiedene andere royale und prominente Bräute aufsehenerregende Hochzeitskleider, dazu gehören unter anderem:

Allerdings zeigten sich viele Niederländer erstaunt, dass Máxima nicht einen holländischen Designer mit der Anfertigung ihres Hochzeitskleids beauftragt hatte. Damit brach die heutige Königin mit einer bis dato als wichtig erachteten Tradition.

Máxima und Willem-Alexander bei ihrer Hochzeit
Máximas Brautkleid wurde von Star-Designer Valentino entworfen. © Boris Roessler/dpa/dpaweb

Königin Máximas Brautkleid: Der Stil und die Machart

Das Hochzeitskleid von Máxima weist einen einfachen, aber dennoch raffinierten Schnitt auf. Als Modell für eine Winterhochzeit hat es Ärmel in 3/4-Länge und ist hochgeschlossen. Es liegt im oberen Bereich körpernah an und betont auf diese Weise den zierlichen Oberkörper der späteren Königin Máxima. Der runde Ausschnitt ist beinahe gerade geschnitten und ähnelt einem kurzen U-Boot-Ausschnitt. Dieses Brautkleid stellt die Taille in den Mittelpunkt. Unterhalb der Körpermitte geht es in einen weiten, ausgestellten Rock über. Das Kleid ist bodenlang. Kurz nach der Trauung wurde das Kleid im Rahmen einer Ausstellung bekannter Brautkleider im Palast Het Loo in Apeldoorn gemeinsam mit der Uniform, die Willem-Alexander bei der Hochzeit getragen hatte, präsentiert.

Königin Máximas Brautkleid: Das Material und die Farbe

Das Brautkleid von Königin Máxima ist aus reiner Mikado-Seide geschneidert. Dieses Material ist aufgrund seiner Webart wesentlich fester als herkömmlich verarbeitete Seide. Aus diesem Grund verwenden es Designer beziehungsweise Schneider häufig für Hochzeitskleider, die Bräute in der kalten Jahreszeit tragen. Außerdem bewirkt die Struktur dieses Seidengewebes, dass der Stoff nicht weich fällt, sondern glatt und formstabil bleibt. Diese Eigenschaften zeichneten auch Máximas Kleid aus, das sehr edel und festlich aussah.

Ihr Hochzeitskleid ist in einem dunkleren Weißton gehalten, den Mode-Experten als Champagner oder Elfenbein bezeichnen. Er bildet einen weicheren Kontrast zur Haut als strahlendes Weiß und wirkt auf diese Weise schmeichelnd.

Königin Máximas Brautkleid: Schleppe und Schleier

Eine bestickte, meterlange Schleppe gab dem schlichten Brautkleid eine romantische Anmutung und sorgte dafür, dass es nicht zu streng wirkte. Die Schleppe bestand aus feinem Tüll und zartem „Point d’Esprit“-Tüll. Ein Schleier komplettierte Königin Máximas Brautkleid. Er war mit Blumen- und Rankenmotiven sehr aufwendig per Hand bestickt, sodass der Schleier einen hohen Wert besaß.

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