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Kronprinzessin Amalia: Neue Details – Auch Schwester Alexia musste in Therapie

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Von: Jasmin Farah

Die niederländische Kronprinzessin berichtet in ihrer Biografie offen darüber, regelmäßig einen Psychotherapeuten aufzusuchen. Und sie ist nicht die Einzige.

Rotterdam – Jung, stark und verantwortungsbewusst: Prinzessin Amalia der Niederlande (18) wirkt bei offiziellen Anlässen nach außen hin immer souverän. Dass sie sich aber nicht immer so fühlt, darüber hat sie ganz offen in ihrer Hochglanzbiografie „Amalia“ gesprochen. Die Tochter von König Willem-Alexander (54) und Königin Máxima (50) hat kurz vor ihrem 18. Geburtstag im Dezember vergangenen Jahres ihr erstes Buch herausgebracht, das ihre Biografin, die Schriftstellerin und Komikerin Claudia de Breij (46), verfasst hat.

Kronprinzessin Amalia: Neue Details – Auch Schwester Alexia musste in Therapie

Darin schildert der junge Royal, wie es ist, als Thronfolgerin mit dem permanenten Druck, den Medien und die Öffentlichkeit ausüben, zurechtzukommen. Eine ihrer wichtigsten Strategien: Die Kronprinzessin geht regelmäßig zu einem Psychotherapeuten, wenn sie sich überfordert fühlt. Demnach soll sie damit bereits im Kindesalter angefangen haben. Ihre Eltern haben sie damals zu einem Kinderpsychologen geschickt, weil sie sich Sorgen um das Wohlbefinden der künftigen Königin gemacht hatten. Seitdem gehe sie immer wieder hin, wenn sie das Gefühl habe, mit jemandem sprechen zu müssen, heißt es in ihrem Buch.

Die niederländischen Prinzessinnen Ariane, Amalia und Alexia stehen nebeneinander. (Symbolbild)
Die Prinzessinnen Ariane, Amalia und Alexia (v.l.) können auf ihre Mutter, Königin Máxima, immer zählen. (Symbolbild) © PPE/Imago

Bereits im Vorfeld der Veröffentlichung der Biografie hat Amalia in zahlreichen niederländischen Medien und im öffentlichen Rundfunk NOS ganz offen über das schwierige Thema gesprochen. Das kam beim niederländischen Volk sehr gut an und sie bekam dafür viel Zuspruch. Unter anderem hat die älteste der drei Töchter des Königspaares verraten, dass, wenn ihr Vater plötzlich sterben würde, sie ihre Mutter bitten würde, vorübergehend den Thron zu übernehmen. Das solle so bleiben, bis sie sich bereit dazu fühle, den Erwartungen an sie gerecht zu werden.

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Kronprinzessin Amalia: Schwester Amalia spricht auch mit Psychotherapeut

Doch während alle Augen auf Amalia ruhen, hat nun Königin Máxima im Rahmen einer neuen Initiative Verblüffendes bekannt gegeben. Im Rahmen der Eröffnung ihrer Stiftung „MIND Us“, die sie ins Leben gerufen hat, hat sie verraten, dass auch ihre Tochter Alexia (16) in Therapie geht. „Amalia hat, wie andere Kinder und auch meine Tochter Alexia, mit Menschen gesprochen, das ist kein Problem. Wir alle haben Momente und wenn Hilfe zu finden ist, warum nicht“, erklärt sie. Die Organisation unterstütze Menschen im Alter von zwölf bis 27 Jahren, die mit psychischen Problemen zu kämpfen haben und bietet darüber hinaus auch Hilfe an.

Und Máxima der Niederlande hat in ihrer Eröffnungsrede noch mehr zu sagen: Auch sie selbst soll schon psychologische Hilfe in Anspruch genommen haben. Das berichtet der niederländische TV-Sender „RTL Boulevard“. Damit ist die einstige Bürgerliche sicherlich auch ein großes Vorbild für viele aus dem niederländischen Volk. Schließlich gibt sie ihnen den Mut und die Kraft, über dieses Thema, das noch immer ein großes Tabu in der Gesellschaft ist, offen zu sprechen.

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