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Prinz Johan Friso: Tragischer Fund – Jahre nach dem tödlichen Unglück

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Von: Eva-Maria Moosmüller

Vor zehn Jahren wurde Prinz Johan Friso beim Skifahren von einer Lawine verschüttet. Ein tragischer Fund in der Nähe des Unglücksorts reißt nun alte Wunden wieder auf.

Lech – Am 17. Februar 2012 ereignete sich das schreckliche Unglück, das das Leben der niederländischen Royals für immer verändern sollte. Prinz Johan Friso (44, † 2013) wurde im Skiurlaub im österreichischen Lech am Arlberg von einer Lawine verschüttet. Eineinhalb Jahre später erlag der Ehemann von Mabel Wisse Smit (53) seinen Verletzungen. Eine außergewöhnliche Entdeckung holt jetzt die schmerzhaften Erinnerungen an das Drama wieder hoch.

Prinz Johan Friso: Seine Witwe Mabel wird erneut mit dem Unglück konfrontiert

Prinz Johan Friso wurde mit nur 44 Jahren viel zu früh aus dem Leben gerissen. Nachdem er beim Skifahren von einer Lawine verschüttet worden war*, konnte er erst nach 20 Minuten aus den Schneemassen befreit werden. Die Schädigungen seines Gehirns waren zu diesem Zeitpunkt bereits irreversibel. Nach weiteren Behandlungsversuchen verstarb der Bruder von König Willem-Alexander (54) im August 2013 schließlich auf Schloss Huis ten Bosch. Friso hinterließ seine Ehefrau Mabel und die beiden Töchter Luana (16) und Zaria (15).

Zehn Jahre nach dem Lawinenunglück macht jetzt ein dramatischer Fund Schlagzeilen, der allen voran Prinzessin Beatrix (84) und Mabel Wisse Smit schwer zu schaffen machen dürfte.

Prinz Johan Friso der Niederlande
Prinz Johan Friso am Königinnentag 2007 – fünf Jahre später ereignete sich das furchtbare Lawinenunglück. © ANP/Imago

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Prinz Johan Friso: Rückgabe des Unglücks-Skis an die Königsfamilie?

Wie die niederländische Rundfunkanstalt NOS berichtet, wurde offenbar ein Ski, den Prinz Johan Friso bei seinem Unfall getragen hatte, nahe der Unglücksstelle entdeckt – und zwar bereits vor zwei Jahren! Frisos Freund Florian Moosbrugger hatte den Finder Michael Manhart darauf hingewiesen, was es mit dem Fundstück auf sich hatte. Manhart habe den Ski dann zunächst zurückgelassen – „Ich dachte, er gehört an diesen Ort“, erklärte der über die Grenzen von Lech bekannte Skiliftchef gegenüber AD. Als er später jedoch erfuhr, dass Anwohner das Brett einfach mitgenommen hatten, sah er sich zum Handeln gezwungen. „Ich habe ihnen gesagt: ‚Das ist kein Souvenir, gebt ihn mir einfach‘“, so Manhart.

Prinzessin Beatrix wird von Mabel Wisse Smit im Arm gehalten, beide tragen Sonnenbrillen und wirken tieftraurig (Symbolbild).
Prinzessin Beatrix und Mabel Wisse Smit halfen sich gegenseitig durch die schwere Zeit nach Frisos Unfall (Symbolbild). © Tobias Hase/dpa

Nun will er den Ski Frisos Verwandten zurückgeben, wenn sie das nächste Mal zu ihrem traditionellen Winterurlaub nach Lech kommen. „Ich werde ihren Leibwächtern sagen, dass ich den Ski gefunden habe und ihn Frisos nächsten Angehörigen geben möchte“, zitiert NOS den Österreicher. Sollte die königliche Familie ihn nicht annehmen, wolle er ihn zerstören: „Ich glaube nicht, dass es ein Objekt ist, das man in eine Glasvitrine stellen könnte.“

Wie der niederländische Palast auf den Fund reagiert hat, ist bislang nicht bekannt. *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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