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Prinzessin Mabel gegen Corona geimpft: Warum war sie schon an der Reihe?

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Von: Eva-Maria Moosmüller

Die Royals aus aller Welt holen sich nach und nach ihre Corona-Impfungen ab. Jetzt war offenbar auch schon Prinzessin Beatrix‘ Schwiegertochter Mabel von Oranien-Nassau an der Reihe.

London – Auf ihrem Instagram-Account macht die Witwe des niederländischen Prinzen Johan Friso (44, † 2013) aktuell fleißig Werbung für Corona-Impfungen. Wie Prinzessin Mabel (52) erklärte, wurde sie sogar schon selbst geimpft – im Gegensatz zu anderen gleichaltrigen Mitgliedern ihrer Familie.

Prinzessin Mabel gegen Corona geimpft: Warum war sie schon an der Reihe?

Im ersten Moment könnte das aktuelle Posting von Prinzessin Mabel von Oranien-Nassau auf ihrem Instagram-Kanal bei einigen Followern für Stirnrunzeln gesorgt haben. Die Schwägerin des niederländischen Königs Willem-Alexander (53) bedankte sich nämlich für die Corona-Impfung, die sie kürzlich erhalten hat. Wie kann es möglich sein, dass sie als Nicht-Risikopatientin bereits geimpft wurde? Das fragten sich sicher auch viele User.

Die Antwort gab Mabel bereits selbst. Der Grund für ihre Impfung ist kein so großer Aufreger wie vielleicht vermutet. Prinzessin Mabel lebt nämlich in London und in der britischen Hauptstadt schreiten die Impfungen derzeit schneller voran* als in einigen anderen Staaten Europas. Daher war sie als „UK Resident 50+“, also als Einwohnerin des Vereinigten Königreiches über 50, schon ganz regulär an der Reihe.

Prinzessin Mabel von Oranien-Nassau trägt ein Abendkleid und lächelt.

Prinzessin Mabel von Oranien-Nassau macht fleißig Werbung für Corona-Impfungen. © IMAGO / APP-Photo

Auf ihrem Instagram-Account schrieb Mabel: „Dankbar, dass ich heute eine kostenlose Covid 19-Impfung bekommen habe (als UK-Einwohner 50+). Ich werde jetzt an @vaccineforward spenden, um es den Menschen in den ärmsten Ländern der Welt ebenfalls möglich zu machen, geimpft zu werden. Keiner ist sicher bis alle sicher sind. Macht mit!“

Die Organisation „Vaccine Forward“ setzt sich dafür ein, dass auch in wirtschaftlich schwachen Regionen Impfstoffe zur Verfügung stehen können. Mit Prinzessin Mabel hat die Initiative eine wichtige und prominente Unterstützerin gefunden, die deren Arbeit weiter bekannt macht. 

Prinzessin Mabel gegen Corona geimpft: Kein Skandal wie im spanischen Königshaus

Ein Grund, weswegen Mabels Impfung unter Royal-Fans im ersten Moment für Fragezeichen gesorgt haben könnte, ist der Impf-Skandal im spanischen Königshaus. Wie vor einigen Wochen bekannt wurde, haben sich die beiden Infantinnen Elena (57) und Cristina (55) schon gegen das Coronavirus impfen lassen, als sie ihren Vater Juan Carlos I. (83) im Exil in Abu Dhabi besuchten – entgegen der aktuell geltenden Impf-Reihenfolge in Spanien.

König Felipe VI. (53) distanzierte sich nach Bekanntwerden des Vorfalls von den Handlungen seiner Schwestern. Er selbst, seine Ehefrau Königin Letizia (48) und die beiden Töchter Leonor (15) und Sofía (13) würden warten, bis sie mit ihren Terminen regulär am Zug seien. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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