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Prinzessin Ingrid Alexandra: Die hübsche Tochter von Haakon und Mette-Marit

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Prinzessin Ingrid Alexandra von Norwegen lächelt.
Prinzessin Ingrid Alexandra steht in der norwegischen Thronfolge an zweiter Stelle. © Lise Åserud/dpa

Ingrid Alexandra befindet sich in der norwegischen Thronfolge hinter ihrem Vater Haakon an Position zwei. Die Schülerin ist leidenschaftliche Surferin.

Oslo – Ingrid Alexandra von Norwegen kam am 21. Januar 2004 im Universitätskrankenhaus in Oslo zur Welt. Ihr Vater ist der norwegische Kronprinz Haakon, ihre Mutter ist Prinzessin Mette-Marit. Sie war das erste Kind des Paares. Allerdings brachte Mette-Marit ihren unehelichen Sohn Marius Borg Høiby in die Beziehung mit, der somit Ingrid Alexandras Halbbruder ist. Weil dieser kein offizielles Mitglied der königlichen Familie ist, wird er in der norwegischen Thronfolge nicht berücksichtigt.

Prinzessin Ingrid Alexandra: Die hübsche Tochter von Haakon und Mette-Marit

Seit ihrer Geburt steht Ingrid Alexandra hinter ihrem Vater Kronprinz Haakon an zweiter Stelle in der Thronfolge. Dies hat die Prinzessin von Norwegen einer Gesetzesänderung zu verdanken, die 1991 in Kraft trat und durch nun auch die erstgeborenen Töchter in der Thronfolge berücksichtigt werden.

Am 17. April 2004 wurde Ingrid Alexandra in der Kapelle des Königlichen Schlosses in Oslo getauft. Ihre Taufpaten waren

Prinzessin Ingrid Alexandra: Normale Kindheit an öffentlicher Schule

Im Dezember 2005 wurde Ingrid Alexandras Bruder Prinz Sverre Magnus geboren. Ab 2006 besuchte die Prinzessin von Norwegen einen öffentlichen Kindergarten. Im Juni 2010 war sie Brautjungfer bei der Hochzeit von Victoria von Schweden und Daniel Westling. Im August 2010 wurde sie in der Jansløkka-Grundschule in Asker eingeschult. Diese befindet sich in der Nähe von Gut Skaugum, auf dem die Familie ihren Wohnsitz hat.

Ingrid Alexandras Eltern wählten die öffentliche Einrichtung, weil sie wollten, dass ihre Kinder unter möglichst normalen Umständen aufwachsen. Daher lief die Prinzessin von Norwegen jeden Tag mit ihrem Halbbruder Marius Borg Høiby zur Schule. Zudem nahm sie an Ausflügen mit ihren Klassenkameraden teil. Zum Schuljahr 2014/2015 wechselte sie an die private Oslo International School, weil ihre Eltern wollten, dass sie fließend Englisch sprechen kann. In der Folge nahm Ingrid Alexandra immer häufiger repräsentative Aufgaben wahr. So begrüßte sie etwa am 17. Mai, dem norwegischen Nationalfeiertag, vom Balkon des Königlichen Schlosses in Oslo den Kinderumzug. Zudem wohnte sie mit ihrer Familie dem jährlichen Skispringen auf dem Holmenkollen bei.

Prinzessin Ingrid Alexandra: Skulpturenpark und Surf-Medaille

Im Februar 2016 nahm Ingrid Alexandra mit ihrem Großvater an der Eröffnungszeremonie der Olympischen Jugend-Winterspiele in Lillehammer teil. Während König Harald V. die Spiele für eröffnet erklärte, entzündete Ingrid Alexandra das olympische Feuer. Die gleiche Ehre war bereits ihrem Vater Haakon bei den Olympischen Winterspielen 1994 zuteil geworden, die ebenfalls in Lillehammer stattfanden. Im September 2016 eröffnete Ingrid Alexandra den Prinzessin-Ingrid-Alexandra-Skulpturenpark im Schlosspark von Oslo. Darin sind Werke von norwegischen Schülern aus den fünften und sechsten Klassen ausgestellt. Die Prinzessin von Norwegen wählte die Skulpturen, die im Park zu sehen sind, persönlich aus.

Ende August 2019 wurde die Tochter von Kronprinzessin Mette-Marit und Kronprinz Haakon in der Kapelle des Königlichen Schlosses konfirmiert, wobei alle ihre Taufpaten anwesend waren. Im Herbst 2020 wechselte sie an die Elvebakken-Schule in Oslo, an der sie sich auf ihr Abitur vorbereitet. Ingrid Alexandra ist eine leidenschaftliche Surferin, fährt zudem Ski und betreibt Kickboxen. Im Oktober 2020 gewann sie die Goldmedaille im Surfen bei der norwegischen Junioren-Meisterschaft. Ingrid Alexandra könnte die erste Königin Norwegens seit Margarethe I., die 1412 verstorben ist, werden.

Von Alexander Kords

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