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Königin Sonjas Amethyst-Diadem: Auch Märtha Louise und Mette-Marit tragen das kostbare Stück

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Sowohl Sonja als auch Mette-Marit und Märtha Louise zeigen sich bei besonderen Anlässen gern mit dem Amethyst-Diadem, das als Tiara oder als Collier getragen werden kann.

Oslo – Im Besitz von Königin Sonja von Norwegen befinden sich zahlreiche Tiaras und weitere kostbare Schmuckstücke. Zu den am wohl beeindruckendsten Exemplaren gehört ihr Amethyst-Diadem. Es ist Teil einer Parure, die ein Geschenk von ihrem Ehemann König Harald V. war und kann sowohl auf dem Kopf als auch um den Hals als Collier getragen werden.

Königin Sonjas Amethyst-Diadem: Alles über das wandelbare Schmuckstück 

Das Design ist im Vergleich zu anderen Schmuckstücken von Königin Sonja recht schlicht gehalten. Im unteren Rand der Amethyst-Parure-Tiara treffen insgesamt fünf runde Steine aufeinander. Zwischen ihnen befinden sich kleine Diamanten, die jeweils zu einer Blume angeordnet sind. Weitere Diamanten dieser Größe umringen die Amethysten, sodass sie wie etwas größere Blumen erscheinen. An den dunkelvioletten Steinen sowie den kleinen Diamantblumen befinden sich tropfenförmige Amethysten. Auch sie werden von kleineren Diamanten umrandet.

Gefertigt wurde das Amethyst-Diadem, genauso wie der Rest der Parure, in den 1990er Jahren. Neben der Tiara gehören die folgenden Teile zur Schmuckkombination:

Prinzessin Märtha Louise von Norwegen trug das Amethyst-Diadem bei einem Staatsbankett mit November 2021.
Auch Märtha Louise trägt das Amethyst-Diadem gerne – wie hier bei einem Galadinner mit den niederländischen Royals im November 2021. © PPE/Imago

Auch wenn die Amethyst-Kreation nicht die meistgetragene Tiara von Königin Sonja ist, zierte sie ihr Haar dennoch bereits bei zahlreichen feierlichen Anlässen. Beispielhaft dafür gilt die Gala, die der Hochzeit ihres Sohnes Kronprinz Haakon mit Kronprinzessin Mette-Marit vorausging. Zu diesem Anlass hatte Königin Sonja sogar das gesamte Set angelegt. Beide Armbänder fanden an ihrem rechten Arm Platz und die Brosche schmückte den Ausschnitt ihres Kleids. Jahrelang war Sonja die einzige, die das Amethyst-Diadem und die anderen Teile der Parure trug.

Königin Sonjas Amethyst-Diadem: Auch Mette-Marit und Märtha Louise dürfen die Parure tragen

In den letzten Jahren ist es vor allem ihre Schwiegertochter Mette-Marit, die mit der Amethyst-Parure von Sonja von Norwegen gesehen wird. Ob die Schmuckstücke offiziell in ihren Besitz übergegangen sind, ist nicht klar. Möglicherweise erfreut sich Kronprinzessin Mette-Marit auch nur einer gelegentlichen Leihgabe ihrer Schwiegermutter.

Die Kronprinzessin trägt das Amethyst-Diadem meist als Tiara in Kombination mit einer schlichten Frisur. Oftmals fügt sie die beiden Armbänder zu einer passenden Kette zusammen. So erschien sie auch zur Hochzeit von Madeleine von Schweden und Christopher O’Neill 2013. Auch die zugehörigen Ohrringe fehlten nicht.

2010 trug auch Prinzessin Märtha Louise die gesamte Parure ihrer Mutter zur Hochzeit von Kronprinzessin Victoria und Prinz Daniel von Schweden. Im November 2021 zeigte sie sich bei einem Staatsbankett erneut mit dem Diadem.

Königin Sonja: Die erste norwegische Königin seit fast 60 Jahren

Königin Sonja kam am 4. Juli 1937 in Oslo zur Welt. Die geborene Sonja Haraldsen ist gelernte Schneiderin und studierte nach ihrer Ausbildung Englisch, Französisch und Kunstgeschichte an der Universität Oslo. Bis heute ist sie als Künstlerin und Kunstsammlerin aktiv. 2002 stellte sie ihre private Kunstsammlung sogar in Oslo aus. Zudem verleiht sie alle zwei Jahre den „Queen Sonja Print Award“.

Ihren späteren Ehemann Harald, damals noch Kronprinz von Norwegen, lernte Sonja 1959 kennen. Erst neun Jahre später erhielt das Paar die Zustimmung des damaligen Königs Olav V. zur Hochzeit, die am 29. August 1968 im Osloer Dom stattfand. Als Olav V. am 17. Januar 1991 starb, wurde Sonja zur ersten Königin, die Norwegen seit 57 Jahren hatte, denn der Verstorbene war schon lange Zeit verwitwet. Königin Sonja wird von den Norwegern vor allem für ihre volksnahe Art geschätzt. Sie engagiert sich für verschiedenste humanitäre Organisationen und war beispielsweise drei Jahre lang Vizepräsidentin des Norwegischen Roten Kreuzes.

Von Sophie Neumärker

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