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Das Brautkleid von Kronprinzessin Mette-Marit: Infos zu Design und Stil 

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Hochzeitsfoto Mette-Marit und Haakon
Mette-Marit und Kronprinz Haakon heirateten 2001 in der Domkirche von Oslo. © Sturlason / dpa/dpaweb

Mette-Marit setzte bei ihrer Hochzeit mit Kronprinz Haakon auf ein schlichtes Brautkleid, dessen Schnitt stark an den Kleidungsstil von Königin Maud erinnerte.

Oslo – Am 25. August 2001 sagte Kronprinzessin Mette-Marit „Ja“ zu ihrem Haakon. In einem schlichten, nahezu puristischen weißen Brautkleid schritt sie zum Altar im Osloer Dom und zog eine zwei Meter lange Schleppe hinter sich her.

Es handelte sich bei ihrem Hochzeitskleid um eine Kreation des Designers Ove Harder Finseth, bei der auch die Kronprinzessin selbst ihre Hand im Spiel hatte. Mehr als 125 Meter Seiden-Mousselin wurden darin verarbeitet. Ein besonderer Blickfang war der sechs Meter lange Schleier aus Tüll, der Mette-Marit fast wolkenhaft hinterherschwebte. Dank ihrer hochgesteckten Haare macht es fast den Anschein, als wäre der Schleier ein langer Zopf.

Das Brautkleid von Kronprinzessin Mette-Marit: Alles zum Design

Das Hochzeitskleid von Mette-Marit zeichnete sich durch die folgenden Elemente aus:

Die Kronprinzessin entschied sich bewusst gegen ein typisch märchenhaftes Prinzessinnenkleid, denn sie wollte Königin Maud Tribut zollen. Es sollte an ihren Stil erinnern. So war auch die bereits verstorbene Urgroßmutter von Kronprinz Haakon in gewisser Weise bei der Trauung anwesend.

Mette-Marit und Kronprinz Haakon stehen vor dem Altar.
Mette-Marits Schleier war rund sechs Meter lang. © Tor_Richardsen/dpa

Wer die Kleider der ehemaligen Königin genauer betrachtet, stellt fest, dass sie Mette-Marits Brautkleid, was den Schnitt angeht, stark ähnelten. Oben etwas enger und unten immer ausladender werdend lenkten sie den Blick auf die schmale Taille von Maud. Darauf legte die Königin, die für ihre Wespentaille bekannt war, großen Wert. Gleiches war beim Brautkleid der Kronprinzessin zu erkennen.

Das Brautkleid von Kronprinzessin Mette-Marit: Besonderes Geschenk

Das Hochzeitskleid von Mette-Marit wurde in den norwegischen Medien als „Traum in Seide und Tüll“ bezeichnet, wie es beispielsweise die führende Zeitung des Landes „Aftenposten“ formulierte. Schnell entwickelte es sich zu einem der meistgeliebten royalen Brautkleider ihrer Generation.

Zu ihrem schlichten Kleid kombinierte Mette-Marit ihren diamantenen Gänseblümchen-Stirnreif, den sie von ihren Schwiegereltern König Harald V. und Königin Sonja als Hochzeitsgeschenk erhielt. Zahlreiche kleine Diamanten setzen sich zu feinen Blüten zusammen, die dem Brautkleid einen leicht verspielten Touch verliehen.

Wie immer vor einer königlichen Hochzeit wurde auch diesmal stark spekuliert, wie die Kronprinzessin wohl zur Trauung erscheinen würde. Oft wurde ihr nachgesagt, ihr Stil würde nicht zu einer royalen Dame passen. Nicht nur aufgrund der Hochzeit mit dem Thronfolger, sondern auch wegen ihrer bewegten Vergangenheit waren alle Blicke auf Mette-Marit gerichtet.

Mette-Marit und Kronprinz Haakon posieren nach ihrer Hochzeit mit ihren Familien für ein Foto.
Mit ihrem Brautkleid zollte Mette-Marit Königin Maud Tribut. © Sturlason/dpa

Das Brautkleid von Kronprinzessin Mette-Marit: Schlicht und elegant

Trotz des schlichten und eleganten Designs zog das Hochzeitskleid der Kronprinzessin alle Blicke auf sich, denn es war der Inbegriff von Harmonie. Ein nicht zu eng anliegender Body ging fließend in einen immer weiter werdenden Rock über und kam ganz ohne Zierelemente aus.

Auch Jahre später gehört Mette-Marits Brautkleid noch zu den beliebtesten royalen Hochzeitslooks und hat sich zu einem wahren Klassiker entwickelt. Mette-Marit, die aus bürgerlichen Verhältnissen stammt und bereits einen Sohn mit in die Ehe brachte, war sich der kritischen Blicken, die auf ihr ruhen würden, durchaus bewusst. Mit ihrem schlichten, cremeweißen Kleid und nur sehr dezentem Make-up zeigte sie sich zwar optisch zurückhaltend, doch zog gleichzeitig die Sympathien auf ihre Seite. Die Kronprinzessin, die gern sichtbar auf Luxusmarken setzt und sich somit den Titel „Prinzessin-Prada“ einfing, präsentierte sich mit ihrem klassischen Hochzeitslook nahbar.

Von Sophie Neumärker

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