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Kronprinzessin Mette-Marit: Sie spricht über ihre rebellische Jugend

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Von: Eva-Maria Moosmüller

Die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit hat bewegende Zeiten hinter sich. Aus ihrer wilden Jugend und ihren rebellischen Phasen macht sie kein Geheimnis.

Oslo – Kronprinzessin Mette-Marit (47) und ihr Ehemann Kronprinz Haakon (47) zählen zu den beliebtesten Royals. Pflichtbewusst, empathisch und volksnah nimmt das Paar regelmäßig seine royalen Pflichten wahr. In ihrer Jugend gab es allerdings auch Phasen, in denen Mette-Marit eher unangepasst unterwegs war.

Kronprinzessin Mette-Marit: Sie spricht über ihre rebellische Jugend

Bevor Mette-Marit Kronprinz Haakon kennenlernte, war ihr Leben alles andere als königlich verlaufen. Ihre Eltern hatten sich früh getrennt, Mette-Marits Vater Sven Høiby (70, † 2007) hatte laut Aussage der Kronprinzessin mit Alkoholproblemen zu kämpfen. „Als ich klein war, habe ich immer das Gefühl gehabt, etwas verbergen zu müssen, weil meine Freunde nicht wussten, dass mein Vater Alkoholiker ist“, erklärte sie schon vor längerer Zeit ganz offen gegenüber dem Magazin VG. Mette-Marit sei vordergründig in einer Bilderbuchfamilie aufgewachsen, hinter der Fassade habe es jedoch ganz anders ausgesehen, berichtet auch „Svensk Damtidning“.

Irgendwann habe es dann einen Knall gegeben und Mette-Marit sei zunehmend rebellischer geworden und habe sich gegen Autoritäten aufgelehnt. Diese Phase ging so weit, dass sie sich als Jugendliche einmal sogar ihre Haare abrasierte. „Ich begann zu sehen, dass meine Kindheit mir etwas angetan hatte und ich durchlief eine Phase, in der ich viel Schmerz in mir hatte, der wieder heraus musste. Aus mir kamen Wut und Traurigkeit“, beschreibt die Norwegerin diesen düsteren Lebensabschnitt.

Kronprinzessin Mette-Marit trägt norwegische Tracht und sieht traurig aus.
Kronprinzessin Mette-Marit hat bewegende Jahre hinter sich. © dpa | Lise Aaserud

Kronprinzessin Mette-Marit: Sie hat ihr Glück gefunden

Als Mette-Marit 1999 den norwegischen Kronprinzen Haakon traf, war der Start der Beziehung allerdings zunächst auch alles andere als leicht. Sie war alleinerziehende Mutter und verdiente ihren Lebensunterhalt als Kellnerin. Ihr Vater verkaufte damals private Geschichten über seine Tochter an die Presse. Es kamen sogar Gerüchte auf, Mette-Marit hätte eine Drogenvergangenheit. Wie die Kronprinzessin Anfang des Jahres im Podcast „The Kåss Furuseths“ zugab, könne sie sich nicht an diese Zeit erinnern, „ohne, dass mir schlecht wird“.

Haakon und Mette-Marit trotzen jedoch allen Widerständen und hielten an ihrer Liebe fest. 2001 folgte schließlich die Hochzeit des Paares, ihr Glück wurde in den folgenden Jahren von den Kindern Ingrid Alexandra (17) und Sverre Magnus (15) gekrönt. Frei von Skandalen lebt die Familie heute auf Gut Skaugum in Asker bei Oslo.

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