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Kronprinzessin Mette-Marits Kleidungsstil: Ihre liebsten Labels und Designer

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Kronprinzessin Mette-Marit trägt ein Abendkleid und einen funkelnden Haarreif und lächelt (Symbolbild).
Kronprinzessin Mette-Marit ist für viele Royal-Fans ein echtes Style-Vorbild (Symbolbild). © Nicolas Lambert/Imago

Kronprinzessin Mette-Marits Kleidungsstil zeichnet sich vor allem durch romantische, verspielte Elemente aus. Auch einige unkonventionelle Stücke sind Teil ihrer Garderobe.

Oslo - Für Mette-Marit wurde ein Traum, den viele Mädchen in jungen Jahren hegen, wahr. Sie heiratete einen Prinzen, genauer gesagt Kronprinz Haakon von Norwegen. Mit der Hochzeit veränderte sich nicht nur das Image von Kronprinzessin Mette-Marit, sondern auch ihr Style. Die alleinerziehende Mutter, die zu Beginn vor allem durch ihre Party-Vergangenheit für Skepsis sorgte, entwickelte sich zu einer der wohl stylischsten royalen Frauen Europas. Sie verabschiedete sich von einfachen Jeans, Tops und Pullovern und tauschte ihre alte Garderobe gegen Kleider, Röcke und Hosenanzüge von namenhaften Designern.

Romantisch und verspielt sind ihre Outfits. Die Kronprinzessin setzt gern auf mädchenhafte Blumenprints, genauso wie auf klassische, elegante Looks. Mette-Marit ist aber durchaus auch zu modischen Experimenten, aus denen unkonventionelle Styles hervorgehen, bereit. Geht es um Hüte und Haarschmuck, die bei zahlreichen royalen Terminen und Feierlichkeiten verpflichtend sind, hat die Kronprinzessin ebenfalls ihren ganz eigenen Geschmack. Hier haben es ihr Feder-Zierden besonders angetan.

Kronprinzessin Mette-Marits Kleidungsstil:: Sie verkaufte Stücke für einen guten Zweck

Dass sich Kronprinzessin Mette-Marit für Organisationen, die sich sozial, medizinisch und auch ökologisch engagieren, einsetzt, ist kein Geheimnis. So entschloss sie sich 2013, einen Teil ihrer Kleider auf einem Online-Flohmarkt zu verkaufen und andere Frauen in ihre Styles schlüpfen zu lassen. Mit dem Erlös unterstützte sie die Kinder-Umweltorganisation „Miljöagentene“. Schirmherrin ist ihre Tochter Ingrid Alexandra. Mehr als 20 bot die Kronprinzessin zum Verkauf an, darunter Kleidungsstücke, Schuhe und Accessoires der Marken:

Die Preise bewegten sich zwischen 200 und 1.000 Kronen, was rund 25 bis 130 Euro entsprach. Mit dieser Auktion ging die Ehefrau von Kronprinz Haakon als gutes Vorbild voran und rief zu einer nachhaltigeren Lebensweise auf. Sie selbst bezeichnete den Verkauf als eine einfache Möglichkeit, die Umwelt zu schützen, die gleichzeitig Spaß macht.

Kronprinzessin Mette-Marit lächelt, neben ihr steht ihr Mann Kronprinz Haakon von Norwegen (Symbolbild).
Kronprinzessin Mette-Marit ist bekannt für ihre edlen Outfits und Accessoires (Symbolbild). © Frank van Beek/Imago

Kronprinzessin Mette-Marits Kleidungsstil: Im Style der großen Luxuslabel

Die schwedische „Se og Hør“ betitelte Kronprinzessin Mette-Marit einst als „Prinzessin-Prada“ – ein Beiname, der sie nach wie vor begleitet. Sie greift gern auf Kleidungsstücke und Accessoires großer Luxuslabels zurück, was ihr immer wieder Kritik einbringt. Regelmäßig werden Stimmen laut, all der Luxus würde sie abheben lassen und sie würde vergessen, aus welchen Verhältnissen sie stammt. All diese Kritik lösten bei der sonst so stilsicheren Mette-Marit modische Unsicherheiten aus. Sie bemühte sich, sich bodenständiger zu zeigen.

So wurde sie am ersten Schultag von Ingrid Alexandra 2014 beispielsweise in einem sympathischen Alltagslook gesichtet. Sie kombinierte einen schlichten schwarzen Rollkragenpullover mit einer eng anliegenden Bluejeans. Hinzu kamen unauffällige, beigefarbene Sandalen und eine rote Windjacke. Ihre Haare hatte Mette-Marit zusammengebunden und auch ihr Make-up war schlicht wie immer. Die Öffentlichkeit zeigte sich positiv überrascht von diesem Style.

Kronprinzessin Mette-Marits Kleidungsstil: Ihre Outfits in der Kritik

Ein Jahr zuvor zeigte sich Kronprinzessin Mette-Marit bei einer Preisverleihung in Oslo in vergleichsweise günstiger Mode – möglicherweise ein Versuch, dem Image der „Prada-Prinzessin“ zu entkommen. Sie erschien in einem cremefarbenen, zarten Spitzenkleid von H & M, umgerechnet zum Preis von rund 230 Euro. Die Schwiegertochter von König Harald V. und Königin Sonja präsentierte es in Kombination mit einem schwarzen Jäckchen, ebenfalls schwarzen, blickdichten Strumpfhosen und einer pinken Clutch. Damit nahm sie dem sommerlichen Look dessen Leichtigkeit und lenkte die Aufmerksamkeit weg vom Kleid, das der eigentliche Hingucker sein sollte.

Kronprinzessin Mette-Marit lehnt sich an einen Zaun und trägt ein weißes Sommerkleid, im Hintergrund ist das Meer zu sehen (Symbolbild).
Sommerliche Looks in hellen Farben stehen Mette-Marit besonders gut (Symbolbild). © Lise Åserud/dpa

Noch im gleichen Jahr, zur Eröffnung des „Bjørnson Festivals“ in Molde, erschien Mette-Marit allerdings wieder gewohnt luxuriös. Sie hatte gleich zwei teure Designerhandtaschen dabei, ein Exemplar von Prada und eines von Céline. Zur offiziellen Eröffnung des Festivals am Nachmittag entschied sich die Kronprinzessin für einen Style, der optisch ebenfalls in die Kritik geriet. Sie wählte ein himmelblaues, hochgeschlossenes Kleid von Pia Tjelta by TiMo, versehen mit einem rosa und violetten Blumenprint. Dazu kombinierte Mette-Marit einen auffälligen pinken Blazer, dessen grob erscheinende Struktur die Feinheit des Kleides zunichtemachte.

Von Sophie Neumärker

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