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Mette-Marit von Norwegen: Sie findet offene Worte über ihre Krankheit

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Von: Eva-Maria Moosmüller

Kronprinzessin Mette-Marit leidet seit Jahren an einer chronischen Lungenerkrankung. In einem Interview hat sie ganz offen über ihren Zustand gesprochen. 

Oslo – Kronprinzessin Mette-Marit (47) hat aus ihrer Lungenfibrose nie ein Geheimnis gemacht. Symptome wie Kurzatmigkeit und Husten können sie bei einigen Aktivitäten im Alltag beeinträchtigen, die dreifache Mutter versucht sich aber so gut wie möglich mit der Diagnose zu arrangieren – auch wenn ihr das nicht immer leicht gefallen ist. 

Kronprinzessin Mette-Marit: Bewegende Worte über ihre schwere Krankheit

Seit bei Kronprinzessin Mette-Marit eine chronische Lungenfibrose diagnostiziert wurde, ist ihr Alltag mit so manchen Einschränkungen verbunden. Zwar lässt sich die Ehefrau von Kronprinz Haakon (48) bei ihren Auftritten nie anmerken, dass sie mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hat, omnipräsent ist die Krankheit im Leben der norwegischen Königsfamilie trotzdem. Mette-Marits Form der Lungenfibrose ist glücklicherweise mit Medikamenten gut behandelbar und schreitet nur langsam voran, so aktiv wie in früheren Jahren wird die 47-Jährige aber dennoch wohl nie wieder sein können.

In einem neuen Interview hat die zukünftige Königin einen kleinen Einblick in ihre aktuelle Situation und ihren Umgang mit der Krankheit gegeben. Zu ihrer eigenen Überraschung konnte Mette-Marit aus der Coronakrise für sich selbst sogar etwas Positives ziehen!

Kronprinzessin Mette-Marit trägt ein rotes Kleid und schaut ernst.
Kronprinzessin Mette-Marit hat aus ihrer Krankheit nie ein Geheimnis gemacht. © Oliver Langel/Imago

Kronprinzessin Mette-Marit: „Einfach nur Mette sein“

„Für mich war es eine Gelegenheit, eine Pause einzulegen, die ich sonst nicht hätte bekommen können. Chronisch krank zu sein bedeutet für mich, ein schlechtes Gewissen wegen allem zu haben, was man nicht auf sich nehmen kann. Aber dieses Jahr musste ich mich nicht als krank definieren, damit mein Leben zusammenpasst und funktioniert. Ich bin in der Lage, die Dinge in meinem eigenen Tempo anzugehen. An den Tagen, an denen es mir nicht gut ging, konnte ich mich ausruhen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Und das Seltsame ist, dass ich mich tatsächlich besser fühle als seit vielen Jahren“, zitiert „Svensk Damtidning“ die Norwegerin aus ihrem Gespräch mit dem Sender NRK.

Mit ihrem Ehemann Haakon und ihren drei Kindern Marius (24), Ingrid Alexandra (17) und Sverre Magnus (15) hat Mette-Marit außerdem starke Unterstützer an ihrer Seite. Im Kreise ihrer Familie kann sie sich fallen lassen und zur Ruhe kommen. „In dieser Zeit, seit ich krank bin, ist es für mich wichtiger denn je, einfach nur Mette zu sein. Und es ist toll, dass ich mich nicht gezwungen sehe, mich als Kronprinzessin zu definieren, sondern in erster Linie Mette sein darf“, schließt die 47-Jährige.

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