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Mette-Marit und Haakon: Inniger Auftritt beim Volksfest in Norwegen

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Von: Annemarie Göbbel

Das Kronprinzenpaar hat schwere Zeiten hinter sich. Es hat sie zusammengeschweißt, denn beim Volksfest in Indre Østfold tauschten Mette-Marit und Haakon vertraute Blicke.

Indre Østfold – Mette-Marit (48) hatte aufgrund einer schweren Lungenerkrankung viele Termine absagen müssen. Norwegen ist von COVID-19 wieder stärker betroffen, jedoch regional sehr unterschiedlich. Besonders Oslo ist ein Dauerbrennpunkt und war mit der Vorerkrankung eine bedrohliche Situation für die Kronprinzessin. Umso mehr genossen die norwegischen Royals den Auftakt zu einer Tour durch Norwegen bei einem Volksfest in Indre Østfold.

Mette Marit und Haakon: Inniger Auftritt beim Volksfest in Norwegen

Prinzessin Mette-Marit und Prinz Haakon stehen beim Besuch des Cafe Hanco, in Fredrikstad nebeneinander.
Das Kronprinzenpaar ist auf Tour durch Norwegen © Imago

„Wir haben eine ganz besondere Zeit hinter uns, daher ist es besonders schön, dass wir uns jetzt wieder versammeln und unter so vielen Menschen sein können“, sagte Seine Königliche Hoheit Kronprinz Haakon (48) bei seiner Ansprache. Normalerweise brechen Mette-Marit und Haakon vierteljährlich zu zwei Rundfahrten durch Norwegen auf, um Land und Leute besser kennenzulernen und sich persönliche Eindrücke zu verschaffen. Dabei besucht das Paar über zwei, drei Tage hinweg vier bis sechs Gemeinden. In Mette-Marits Verfassung und aufgrund der Corona-Pandemie im letzten Jahr ein Ding der Unmöglichkeit.

Mette Marit und Haakon: Endlich wieder auf Rundreise durchs Land

Man merkte es den beiden Hoheiten an, wie sehr sie es genossen, endlich wieder auf Reisen zu gehen und den Alltag zurück begrüßen zu können. Erste Probetrips ins Ausland hat Mette-Marit bereits hinter sich. Sie reiste jeweils privat, wie um zu testen, ob sie ihre royalen Aufgaben wieder vollumfänglich gewachsen sein wird. Ein Besuch bei Kronprinzessin Victoria (44) und Prinz Daniel (48) auf der Insel Gotland absolvierte Mette-Marit mit ihrer Familie genauso wie eine offenbar spontane Stippvisite in der bayerischen Hauptstadt München, bei der sie mit Freunden zusammen kam.

Während des Besuchs traf sich das Kronprinzenpaar mit Jung und Alt zum Austausch, Musik und gutem Essen auf der Festung Høytorp. Der Kronprinz besuchte auch die 10. Klasse der Trøgstad-Jugendschule und lief gemeinsam mit der Klasse und dem Bürgermeister Saxe Frøshaug (58) einen kleinen Teil des alten Fluchtweges – auf den Spuren derer, die im Zweiten Weltkrieg über die Grenze nach Schweden flohen. Kronprinzessin Mette-Marit zeigte viel Anteilnahme bei den Fortschritten in der Mortenstua-Schule, einem Fort für Kinder mit komplexen Lernschwierigkeiten.

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Kronprinz Haakon fand bewegende Worte in seiner anschließenden Rede: „Dem gleichen Flüchtlingsweg zu folgen, den viele während der Kriegsjahre genommen haben, rückt das Leben ins rechte Licht. Natur und Landschaft zu erleben – wie damals die verängstigten und verfolgten Menschen – und uns trotzdem als sichere und freiheitliche Demokratie, als friedliches Land zu fühlen, ist keine Selbstverständlichkeit“.

Mette Marit und Haakon: Der norwegische Apfeltag

Das Kronprinzenpaar schaut sich lächelnd in Indre Østfold mit vertrauten Blicken in die Augen.
Das Kronprinzenpaar sieht sich beim Volksfest in Indre Østfold vertraut in die Augen. © Imago

Nach der Rede ging es mit weniger ernsten Themen weiter. Der letzte Dienstag im September ist der norwegische Apfeltag. Deshalb stand noch der Besuch bei einer Apfelpresse auf dem Programm, zu dem Kronprinz Haakon eigens eine Kiste Äpfel aus Skaugum mitgebracht hatte. Ein schöner Abschluss für einen festlichen Auftakt.

So positiv kann es gerne weiter gehen. In den nächsten Tagen geht es für Kronprinzessin Mette-Marit und Haakon weiter in die Gemeinden Våler und Moss, bevor die Rundreise in Fredrikstad endet.

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