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Mette-Marit & Haakon: Zutiefst erschüttert von der Gewalttat in Kongsberg

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Von: Annemarie Göbbel

Mette-Marit und Haakon von Norwegen sind entsetzt von dem schockierenden Terrorakt in Kongsberg, bei dem fünf Menschen ums Leben kamen. Die Tat weckt traurige Erinnerungen.

Oslo – „Wir sind entsetzt über die tragischen Ereignisse in Kongsberg gestern Abend“, heißt es in einer Erklärung König Haralds V. (84) im Namen des norwegischen Königshauses nach dem schrecklichen Vorfall in Norwegen. Sein tiefes Mitgefühl gelte den Angehörigen, die gesamte Familie mit Kronprinzessin Mette-Marit (48) und Kronprinz Haakon (48) nehme Anteil an ihrer Trauer und Verzweiflung, sagte König Harald dem norwegischen Dagbladet.

Mette-Marit & Haakon: Zutiefst erschüttert von der Gewalttat in Kongsberg

Im Süden des Landes war es in Kongsberg zu einem martialischen Angriff eines Dänen, bewaffnet mit Pfeil und Bogen, gekommen. Mehrere Menschen wurden angegriffen. Fünf Personen kamen bei der Attacke ums Leben, weitere wurden verletzt. Der 37-Jährige flüchte, konnte aber nach einer halben Stunde festgenommen werden. Sein Motiv ist nicht geklärt, allerdings wurde der Anschlag als Terrorakt eingeordnet. Der Täter sympathisierte mit dem IS und hatte sich offenbar radikalisiert.

Kronprinzessin Mette-Marit, Kronprinz Haakon und Tochter Prinzessin Ingrid Alexandra (r) hören traurig bei der Gedenkfeier anlässlich des 10. Jahrestages der Anschläge in Norwegen zu.
Erneut in tiefer Trauer: Norwegens Königsfamilie. Beim Attentat von Utøya hatte Kronprinzessin Mette-Marit auch einen Verwandten zu beklagen. © Beate Oma Dahle/dpa

Durch die Tat werden traurige Erinnerungen wach. Es ist erst zehn Jahre her, als Norwegen von einem brutalen Amoklauf getroffen wurde. 2011 hatte der Rechtsextremist Anders Breivik (42) 77 Menschen ermordet. Darunter viele Kinder. Auch der Stiefbruder von Kronprinzessin Mette-Marit, der als Wachmann auf der Insel Utøya arbeitete, kam bei dem hinterhältigen Blutbad ums Leben. Der zehnjährige Sohn Trond Berntsens (51, † 2011) war ebenfalls bei dem Massaker zugegen. Am Gedenktag zum 10. Jahrestag des Anschlags hatte auch Mette-Marits und Haakons Tochter Prinzessin Ingrid Alexandra (17) teilgenommen.

Mette-Marit und Haakon: Die Gesellschaft steht an der Seite der Hinterbliebenen

„Es erschüttert uns alle, wenn schreckliche Dinge in unserer Nähe passieren, die man nicht erwartet“, sagte Kronprinz Haakons Vater König Harald. Im Alltag auf offener Straße in einem kleinen Land wie Norwegen angegriffen zu werden, gehöre dazu. Wenn Kongsberg nun so hart getroffen werde wie bei diesem Attentat, stehe der Rest der Nation an dessen Seite.

Die königliche Familie sandte mitfühlende Gedanken an alle, die jetzt vor einer schwierigen Zeit stünden und alle, die nun anspruchsvolle Aufgaben vor sich hätten. „Wir hoffen, dass die Sicherheit wiederhergestellt wird, damit sich die Angst nicht festsetzt“, fasste der König seine Emotionen zusammen.

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