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Prinzessin Ingrid Alexandra von Norwegen: „Sie sollte niemals Königin werden“

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Von: Eva-Maria Moosmüller

Prinzessin Ingrid Alexandra wird eines Tages Geschichte schreiben und als erste Frau den norwegischen Thron aufgrund des Erbrechts besteigen. Doch es gibt schon jetzt harsche Kritik!

Oslo – Noch genießt die Tochter von Kronprinz Haakon (47) und Kronprinzessin Mette-Marit (47) ein unbeschwertes Leben als Teenager. Eines Tages wird Ingrid Alexandra (17) jedoch in die Fußstapfen ihres Großvaters und ihres Vaters treten und als erste regierende Königin den norwegischen Thron besteigen. Nicht für jeden Norweger ist das aber ein Grund zur Freude.

Prinzessin Ingrid Alexandra von Norwegen: „Sie sollte niemals Königin werden“

Die norwegischen Royals erfreuen sich beim Großteil ihres Volkes großer Beliebtheit. König Harald V. (84) und Königin Sonja (83) sind absolute Sympathieträger und auch Kronprinz Haakon und Kronprinzessin Mette-Marit sammeln mit ihrer offenen und fortschrittlichen Art jede Menge Pluspunkte bei den Norwegern. Auch die Tatsache, dass Prinzessin Ingrid Alexandra aufgrund der Änderung des Thronfolgegesetzes von 1991 die erste regierende Königin des Landes werden wird, sorgt bei Royal-Fans schon jetzt für Stolz und Vorfreude.

Doch nicht alle sind so begeistert von den Zukunftsaussichten des Teenagers. Die norwegische Journalistin Kaia Storvik (44) hat eine ganz eigene Meinung dazu und würde es laut „ Svensk Damtidning“ sogar begrüßen, wenn die 17-Jährige niemals Königin werden würde.

Prinzessin Ingrid Alexandra von Norwegen hält eine norwegische Flagge in der Hand und sitzt neben einem Hund in der Hocke.
Prinzessin Ingrid Alexandra wird eines Tages Geschichte schreiben, doch nicht jeder Norweger freut sich darüber. © IMAGO / PPE

Prinzessin Ingrid Alexandra von Norwegen: Offener Brief sorgt für Schlagzeilen

In einem offenen Brief, der in der norwegischen Zeitung Dagsavisen veröffentlicht wurde, richtet Storvik ihre Sorgen in unmissverständlichen Worten an die königliche Familie: „Lieber Haakon Magnus, schau dir Meghan und Harry an. Oder Märtha Louise und ihre Familie. Es wird schlimmer, nicht besser. Lass deine und ihre Kinder entkommen“, appelliert die Journalistin.

Kaia Storvik ist der Ansicht, dass es der heutige Medienrummel den Royals unmöglich mache, ein glückliches Leben zu führen. „Was König Harald und seine Vorgänger erlebt haben, kann nicht mit dem verglichen werden, was Ingrid Alexandra durchmachen muss. In der Vergangenheit konnten die Royals ein gewisses Maß an Privatsphäre genießen. […] Das war vor den sozialen Medien, vor den internationalen Zeitungen und Nachrichten, die nach Klicks rufen“, zitiert „Svensk Damtidning“ aus dem Brief.

Wie genau der Ausweg der norwegischen Royals aus dieser dramatisch beschriebenen Situation aussehen könnte, ist allerdings nicht klar. Jedoch erscheint es ohnehin eher unwahrscheinlich, dass es Kronprinz Haakon oder Prinzessin Ingrid Alexandra beispielsweise Prinz Harry (36) und Herzogin Meghan (39) gleichtun wollen und in absehbarer Zeit einen Rückzug vom Königshof* anstreben. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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