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Prinzessin Ingrid Alexandra: Die Trauer war überwältigend

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Von: Annemarie Göbbel

Bei der Gedenkfeier anlässlich der grausamen Terroranschläge auf Utøya vor zehn Jahren, konnte Prinzessin Ingrid Alexandra die Tränen einfach nicht länger zurückhalten.

Utøya – Zehn Jahre nach dem blutigen Terroranschlag in Norwegen kamen Kronprinz Haakon (48) und Prinzessin Mette-Marit (47) im Regierungsviertel in Oslo zusammen, um gemeinsam mit Premierministerin Erna Solberg (60) und weiteren Gästen der 77 Todesopfer zu gedenken. Den ganzen Tag waren Gedenkveranstaltungen geplant, abends hielt König Harald V. (84) eine Rede zum Abschluss.

Prinzessin Ingrid Alexandra: Sie konnte ihre Tränen nicht zurückhalten

Hand in Hand gingen Prinzessin Mette-Marit und Prinz Haakon während der Gedenkveranstaltung anlässlich des 10. Jahrestages der Anschläge in Norwegen zu ihren Plätzen. Bei der emotionalen Trauerfeier im Osloer Regierungsviertel zählten neben den norwegischen Royals auch Überlebende und Hinterbliebene zu den Gästen, denen das Kronprinzenpaar sein aufrichtiges Beileid ausdrückte. 

Prinzessin Ingrid Alexandra schaut ernst, als sie an der Gedenkfeier anlässlich der Terroranschläge in Oslo und auf der Insel Utøya teilnimmt.
Prinzessin Ingrid Alexandra nimmt an der Gedenkfeier anlässlich der Terroranschläge in Oslo und auf der Insel Utøya teil.  © Beate Oma Dahle/dpa

Begleitet wurde das norwegische Prinzenpaar von ihrer Tochter Prinzessin Ingrid Alexandra (17), die von Anfang an mit den Tränen kämpfte. Als sie schließlich neben ihrer Mutter Kronprinzessin Mette-Marit Platz nahm, konnte die 17-Jährige ihre Tränen nicht mehr zurückhalten. Zunächst hatte die Prinzessin Blumen an einer Gedenkstätte niedergelegt, den ganzen Tag standen Gedenkfeiern auf dem Programm, um an den zehnten Jahrestag des Bombenanschlags auf Oslo und der Insel Utøya zu erinnern.

Nicht nur die Norweger lieben Prinzessin Ingrid Alexander für ihre einfühlsame Art. Bei jedem ihrer Auftritte wird sie einmal mehr zum heimlichen Liebling des norwegischen Königshauses.

Prinzessin Ingrid Alexandra: Verzicht auf schwarze Trauerkleidung

Die beliebten Royals hatten auf schwarze Trauerkleidung verzichtet und sich in zurückhaltendem Blau gekleidet bemüht, die Bedrücktheit des Tages nicht noch mit trübsinniger Kleidung zusätzlich zu beschweren.

Der Gang war schwer genug für alle Teilnehmenden. Am 22. Juli 2011 hatte der Rechtsextremist Anders Breivik (42) eine Bombe in der Hauptstadt Oslo gezündet, die acht Menschen tötete und zehn weitere Menschen verletzte, bevor er sich auf die winzige Insel Utøya begab, wo er 69 Mitglieder des Jugendflügels der Arbeiterpartei verfolgte und erschoss. Er hatte sich mit einer Polizeiuniform verkleidet.

Ingrid Alexandra von Norwegen weint bei der Gedenkfeier 10 Jahre nach den Terroranschlägen.
Ingrid Alexandra von Norwegen kann die Tränen nicht zurückhalten. © Beate Oma Dahle/dpa

Besonders zynisch und ein Schlag ins Gesicht der Angehörigen ist, dass Breivik, der sich selbst als Patriot und militanter Nationalist beschreibt, bis heute keine Reue zeigt. Bei seinem Prozess im Jahr 2012 verzog er keine Miene und bezeichnete die Opfer als Verräter, weil sie die Einwanderung unterstützt hätten.

32 Minderjährige mussten wegen seiner kaltblütigen Tat ihr Leben lassen, sein jüngstes Opfer war erst 14 Jahre alt.

Auch Metta-Marit ist betroffen und verlor ein Familienmitglied am Tag des Anschlags. Sie absolvierte diesen schwarzen Tag mit glasigen Augen und suchte schon am Anfang der Gedenkfeier Halt bei ihrem Ehemann Prinz Haakon.

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