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Prinzessin Märtha Louise spricht offen über Depressionen: „Es ist wie ein Tunnelblick“

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Von: Larissa Glunz

Psychische Erkrankungen wie Depressionen sind nach wie vor für viele ein Tabuthema, Prinzessin Märtha Louise von Norwegen möchte das ändern.

Oslo – Über Depressionen wird nur sehr selten offen gesprochen, auch in royalen Kreisen. Prinzessin Märtha Louise (50) möchte den Diskurs über mentale Gesundheit mithilfe von Ehrlichkeit antreiben und schildert deshalb in einer ganz besonderen Podcast-Episode nun ihre schweren Stunden im „Tal der Depression“.

Prinzessin Märtha Louise spricht über ihre Depression: „Es ist wie ein Tunnelblick“

Prinzessin Märtha Louise gewährte nicht irgendeinem Gesprächspartner einen Einblick in ihre Gefühlswelt, Gastgeberin des Podcasts war eine langjährige Freundin der 50-Jährigen. Tessy Antony de Nassau (36) tauscht sich in „Zoom O‘Clock“ mit außergewöhnlichen Menschen aus, zum Auftakt der sechsten Staffel kam die Tochter von König Harald V. (84) zu Wort.

Im Videocall, der auf YouTube abrufbar ist, beschreibt Märtha Louise die wohl schwierigste Zeit in ihrem Leben, den Suizid ihres Ex-Mannes Ari Behn (47, † 2019). An Weihnachten 2019 nahm sich der Schriftsteller in seinem Haus in Norwegen das Leben. Ihre Trauer und ihren Schmerz zu bewältigen, fiel Märtha Louise damals sehr schwer: „Es ist wie ein Tunnelblick, weil es alles umfasst. Man kann in dieser Trauer stecken bleiben, man kann in ein Tal der Depression fallen, was ich tat, man kann da aber auch rauskommen. Es ist wichtig, über diese Dinge zu sprechen.“

Prinzessin Märtha Louise sitzt neben einer Pflanze und schaut ernst geradeaus (Symbolbild).
Prinzessin Märtha Louise macht kein Geheimnis aus ihrem Kampf gegen Depressionen (Symbolbild). © Nils Meilvang/Imago

Prinzessin Märtha Louise: Tochter Maud Angelica schreibt Buch über ihre Trauer

Der plötzliche Verlust eines geliebten Menschen und der Abschied von ihrem Vater stellte auch die Welt von Märtha Louises Töchtern Maud Angelica (18), Leah Isadora (16) und Emma Tallulah (13) komplett auf den Kopf. Wie die dreifache Mutter im Gespräch mit Tessy berichtet, haben die Mädchen einen „großen Prozess durchgemacht“. Die 18-jährige Maud Angelica hat den Tod ihres Vaters in einem Buch verarbeitet, das anderen helfen soll und ihre Mutter zugleich unheimlich stolz macht. „Dass sie [Maud Angelica] es mit den Leuten teilen konnte, war eine sehr positive Sache für sie, so konnte sie auch ihren Schmerz verarbeiten“, erklärte Märtha Louise.

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