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Prinzessin Märtha Louise: Hier enthüllt sie grausames Erlebnis aus ihrer Kindheit

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Von: Annemarie Göbbel

Schreckliche Geschehnisse in ihrer Kindheit lassen Märtha Louise Albträume durchleben. In einem norwegischen Podcast berichtete sie jetzt, wie es dazu kam.

Skaugum – Vor Kurzem war die norwegische Prinzessin zu Gast in einem Podcast. Die Tochter König Haralds V. (84) und Königin Sonjas (84) von Norwegen sprach unter anderem von ihrer Kindheit auf dem Landgut Skaugum in Asker, der jetzigen Residenz des Kronprinzen Haakon (48) nahe Oslo. Bei den Schilderungen aus Kindertagen kam plötzlich eine für Prinzessin Märtha Louise (50) besonders prägende Geschichte ans Tageslicht. Die Geschichte habe Anteil an ihrer heutigen hohen Sensibilität, vermutet sie.

Prinzessin Märtha Louise: Hier enthüllt sie grausames Erlebnis aus ihrer Kindheit

Die dreifache Mutter berichtete im Podcast über ihre Kindertage auf Skaugum: „Ich habe etwas ganz Besonderes in meinem Zimmer gesehen. Ich hatte schreckliche Angst, wenn ich nachts schlief. Ich hatte Erstickungsgefühle und all so etwas“.

Prinzessin Märtha Louise von Norwegen bei einer Buchpräsentation in Kopenhagen (Symbolbild).
Prinzessin Märtha Louise berichtet von einem prägenden Erlebnis ihrer Kindheit (Symbolbild). © Nils Meilvang/Imago

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Um die Geschichte zu verstehen, muss man sich die Zeiten vergegenwärtigen, unter deren Eindruck die kleine Märtha Louise aufwuchs. Das Anwesen nahe Asker diente im Zweiten Weltkrieg während der deutschen Besatzung Norwegens als Wohnung für den Reichskommissar, Josef Terboven (46, † 1945). Der nationalsozialistische Parteifunktionär und langjähriger Gauleiter sprengte sich am Tag der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai 1945 in seinem Bunker im Garten des Gutes selbst in die Luft. Mehrere andere Deutsche nahmen sich am selben Tag auf dem königlichen Landsitz das Leben. Einer davon in dem späteren Schlafzimmer von Prinzessin Märtha Louise.

Prinzessin Märtha Louise: Im Nachhinein kommt die Erkenntnis

Erst als sie erwachsen war, erinnert sich die Schwester König Haakons im Podcast, hätten König Harald und Königin Sonja ihr erzählt, dass einer der Nazis in ihrem Zimmer Selbstmord begangen hatte. Den Eltern wie der Tochter war klar, dass die Albträume des Mädchens daher stammten. „Das verstehe ich jetzt“, schließt Prinzessin Märtha Louise die Schilderung der schrecklich Nachkriegsereignisse ab.

Vor dem Hintergrund wirkt Märtha Louises eigenes Schicksal noch schmerzlicher. Ihr Ex-Ehemann und Vater der drei gemeinsamen Töchter Ari Behn (47, † 2019) hatte nach jahrelangen Depressionen Selbstmord begangen. Märtha Louise hat es durch die Jahre geschafft, sich selbst treu zu bleiben und kann heute voller Stolz auf das Leben ihrer drei selbstbestimmten, erfolgreichen Töchter blicken.

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