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Iñaki Urdangarin: Erstes Interview nach der Trennung von Infantin Cristina

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Von: Eva-Maria Moosmüller

Iñaki Urdangarin hat sich erstmals seit seiner Trennung von Cristina an die Öffentlichkeit gewandt und Einblicke in seine aktuelle Lebenssituation sowie seine Zeit im Gefängnis gegeben.

Madrid – Der Ex-Handballspieler Iñaki Urdangarin (54) hat sich in den vergangenen Jahren in Spanien nicht gerade viele Freunde gemacht. Erst wurde er wegen Veruntreuung von Steuergeldern, Geldwäsche und Urkundenfälschung angeklagt und später zu einer Haftstrafe verurteilt, dann flog auch noch seine Liaison mit einer Kollegin auf. In einem Interview sprach der Noch-Ehemann von Infantin Cristina (56) zum ersten Mal über seine aktuelle private Lage.  

Iñaki Urdangarin: Erstes Interview nach der Trennung von Infantin Cristina

Die letzten Jahre waren für Iñaki Urdangarin und seine Noch-Ehefrau Cristina von Spanien alles andere als einfach. Beide sollen in dubiose Geschäfte und korrupte Machenschaften verstrickt gewesen sein und mussten sich den Vorwürfen vor Gericht stellen. Für den einstigen Star-Handballer endete der Prozess mit einer Freiheitsstrafe. Die vergangenen Monate verbrachte Iñaki aber bereits als Freigänger. Während Cristina sich mit ihren Kindern in die Schweiz zurückgezogen hatte, meldete der 54-Jährige seinen Wohnsitz bei seiner Mutter in Vitoria-Gasteiz an und arbeitete in einer Anwaltskanzlei.

Iñaki Urdangarin trägt ein blaues Hemd und hält eine Tasche in den Händen (Symbolbild).
Iñaki Urdangarin will mit der Vergangenheit abschließen (Symbolbild). © Rodrigo Jiménez/Imago

Wenig später war Urdangarin dann auch schon händchenhaltend mit einer anderen Frau gesichtet worden. Wie bekannt wurde, hatte er sich offenbar in eine Kollegin verliebt. Die Verkündung der Trennung von Cristina und Iñaki folgte auf dem Fuße. Er wird nun spanischen Medien zufolge in Kürze mit seiner neuen Liebe Ainhoa Armentia (43) zusammenziehen.

In einem Interview für die Sportsendung „El Partidazo“ sprach der Ex-Häftling nun das erste Mal seit seinem Ehe-Aus öffentlich über seine Vergangenheit und seine hoffentlich bessere Zukunft.

Iñaki Urdangarin: „Was ich will, ist ein Neustart“

Während er sich über seine neue Beziehung in großen Teilen bedeckt hielt, gab Iñaki Urdangarin zumindest ein paar Einblicke in sein Leben im Gefängnis. „Hunderte von Büchern“ habe er gelesen und täglich „mehr als zwei Stunden Sport gemacht“. „Mein Leben ist jetzt normal. Ich schaue nach vorne. [...] Was ich will, ist ein Neustart. Wir Athleten lernen aufzustehen, dem Kurs unseres Schiffes zu folgen und weiterzufahren. […] Ich befinde mich in einer Phase, in der ich mich neu erfinden muss und in der Arbeitswelt neu starten muss, um mich nach der Erfahrung, die ich gemacht habe, dem Leben stellen zu können. Darauf werde ich meine Energie konzentrieren“, so der frühere Handball-Nationalspieler.

Iñaki Urdangarin und Infantin Cristina stehen nebeneinander (Symbolbild).
Iñaki möchte ein neues Leben beginnen – ohne Infantin Cristina (Symbolbild). © PPE/Imago

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Wie „Semana“ berichtet, habe das Interview schließlich jedoch ein rascheres Ende gefunden, als geplant war. Als Iñakis Interviewpartner Juanma Castaño (44) merkte, dass seinem Gegenüber private Fragen offenbar unangenehm sind, wurde das Gespräch vorzeitig beendet. „Ich habe das Gefühl, dass Sie sich so unwohl fühlen, dass ich es Ihnen nicht schwer machen möchte“, verabschiedete sich Castaño laut „Semana“ vorzeitig von seinem Gast.

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